Review

Die Zwillinge Hal und Bill können sich nicht riechen. Als sie in den Sachen ihres Vaters eine Affenspielfigur finden und den Aufziehschlüssel drehen, ändert sich ihre Welt für immer. Menschen sterben, jedes Mal, wenn der Schlüssel gedreht wird.


Im Film treten Affen bisher eher selten auf und wenn, sind sie meist ziemlich groß oder in großer Anzahl vertreten. Klein, allein und dann noch in Spielzeugform ist mir bisher nicht untergekommen. Dazu entstand der Film auch noch nach einer Kurzgeschichte von Stephen King und soll eine splattrige Horror-Komödie sein.

Klingt interessant?
Ist es aber nicht.


Gefühlt stimmt hier fast gar nichts. Die Darsteller wirken uninspiriert, allen voran Theo James in der Doppelrolle der Zwillinge, der zwar den Unterschied gut herausarbeitet, beide aber wie Arschlöcher wirken lässt. Zumindest konnte ich auch für Hal keine Sympathien entwickeln. Und Elijah Wood kann ich mit jedem Film zunehmend weniger leiden, hier nervt er unfassbar, taucht aber immerhin nur kurz auf.


Regisseur und Auto Osgood Perkins, der schon mit Longlegs einen nervigen Langweiler geschaffen hat, hat The Monkey als schwarze Komödie angelegt. Leider hat er vergessen, seine Story mit Humor zu würzen, kein Gag zündet, da war nicht mal ein Schmunzeln zu verspüren. Und manches, wie die Cheerleader, sind einfach nur plump.


Immerhin funktioniert der Splatter, der für FSK16 doch recht ordentlich ist. Und zum Finale kommt sogar kurz Atmosphäre auf, wenn Sohn Petey, der definitiv das Highlight darstellt, das Cascotel betritt.

Das Pacing passt weitgehend, denn gestorben wird en masse.


Zähe Nicht-Komödie, gut gemacht, aber insgesamt ziemlich lame. Der Affe bräuchte Duracell...

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