"Wo bleibt die Gerechtigkeit? Wo die Bestrafung?"
Heiliges Kanonenrohr, immer noch Dolph Lundgrens beste Rolle und bester Film!
Fans sehen in ihm immer noch DIE Inkarnation der Punisher-Comicfigur und auch der Film selbst genießt unter den eisernen Comicfans immer noch einen besseren Ruf als die neuere Version.
Weil er sich auf das konzentriert wobei es bei der Figur des Punishers ankommt: Das Bestrafen! Und zwar mit vielen, großen Knarren. Auch wenn hier eines der Hauptmerkmale fehlt: Das bekannte Totenkopfemblem.
Was solls? Dafür bekommt man gekonnte Actioneinlagen in angenehm vielen und blutigen Maßen geliefert.
Das Gehirn wird kaum dafür kaum in Anspruch genommen, da wir uns hier in einer schön simplen Comic/Action-Filmwelt bewegen. Aber hier kann man endlich mal gut das beliebte Schema anwenden: Hirn aus/Film rein, da genug Ballerei dafür geboten wird.
Der Soundtrack bietet kein so schönes Thema wie die 2004er Version, kann sich aber mit militärischen Klängen durchaus hören lassen.
Und der Hauptdarsteller...nun, noch nie hat Dolphs grobmotorische Mimik so gut gepasst wie hier. Und auch der Rest passt ins Bild: Der total heruntergekommene, von der Welt abgewande schier unbesiegbare dunkle Rächer, der das Gesetz selber in die Hände nimmt und in der Kanalisation haust, bringt so gut wie alle Vorraussetzungen für Lundgren mit, da sie auch kaum von wirklicher "Schauspielerei" abhängt, als von der Ausstrahlung. Und Lundgren bringt die Statur und das Gesicht dafür mit, und er kann einfach am besten griesgrämig und angepisst gucken!
Für jeden Action und Comic-Fan auf jeden Fall mal ein Blick wert! Besonders was für Leute, denen "Rambo 2" oder "Phantom Commando" gefallen hat und auch an so mancher Plattheit ihren Spaß haben können.
In diesem Sinne:
"Ach du Scheiße, das ist der Punisher!"