Wer den Gedanken in entspannter Situation freien Lauf läßt, kommt zu einer Erzählstruktur, wie sie hier vorzufinden ist: Einzelne Geschichten werden durch das aufgreifen bestimmter Stichpunkte assoziativ aneinandergereiht. Sie unterscheidet sich von der gewöhnlichen Darbietung eines geradlinigen Handlungsstranges und ist für viele gewöhnungsbedürftig. Etwas Ähnliches kann man im französischen Dokumentarfilm "Sans Soleil" entdecken. Der Autor hat sich dabei auf seine eigene Jungend, Kindheit und den Erlebnissen seiner Eltern auch vor dem Hintergrund der jüngeren russischen Geschichte konzentriert. Es ist auffällig, daß er das Leben halb in einer Traumwelt, wie es den Kleinkindern zu eigen ist, offensichtlich länger als üblich beibehalten hat.
In der UDSSR wurde ihm wegen der Fokussierung auf sich und seine Person "Subjektivismus" vorgeworfen. Der langjährige Kameramann lehnte die Mitarbeit an diesem Projekt ab. Vermutlich ist es auch sein am schwersten zugänglicher Film.