Saft ist nicht gleich Saft
Die Tochter eines legendären Slashers bekommt Gewissensbisse statt Erbmotivation wenn ihr killender Vater Jagd auf ihre langsam liebgewonnenen Mitschüler macht…
An kaum einer Ecke zu Ende gedacht
„Bloody Axe Wound“ findet irgendwie nie richtig in seinen Tritt, in seine Form, in seine Nische. Er macht weder wirklich Sinn noch Spaß. Ein Coitus Interruptus-Werk. Überraschender Chameo am Anfang hier, solide Goreshow immer wieder eingestreut. Vater-Tochter-Beziehung im Ansatz. Unsympathische Teenager an jeder Ecke… Owei… Slasher aus dem Blickwinkel der Killer sind im Aufwind („Freaky“, „In a Violent Nature“) - „Bloody Axe Wound“ bläst aber nicht wirklich kraftvoll oder bleibend in dieses Horn. Irgendwie funktioniert er nicht. Da ist weit mehr im Argen als nur der Feinschliff. Einzelne Aktionen und Segmente - klasse oder zumindest mit Potenzial! Aber insgesamt? Ein kleiner Reinfall und viel weniger spaßig als er eigentlich sein sollte. Verläuft im Sand.
Fazit: weder lustige noch spannende und auch wenig kreative, wenig aus seinen Möglichkeiten machende Slashersatire… wie ein Teenager auf Speed - einfach nervig!