iHaveCNit: Drop – Tödliches Date (2025) – Christopher Landon – Universal
Deutscher Kinostart: 17.04.2025
gesehen am 23.04.2025
Kinopolis MTZ – Kino 5 – Reihe 13, Platz 15 – 20:30 Uhr
Die verwitwete, alleinerziehende Mutter Violet Gates ist nach vielen Jahren nach einem persönlichen Schicksalsschlag wieder bereit für ein Date. Mit dem attraktiven Henry ist sie bereits seit einigen Monaten bereits im Austausch und ein gemeinsames Dinner in einem Hochglanz-Restaurant in einem Chicagoer Hochhaus ist der logische nächste Schritt. Etwas nervös und aufgeregt ahnt sie noch nicht, wie dieser Abend für sie enden wird, weil sie bereits kurz nach ihrer Ankunft und der Wartezeit auf Henry mit mysteriösen Zufällen und Nachrichten konfrontiert wird, die allesamt Einfluss auf ihr privates Umfeld und das Date haben.
Christopher Landon, der bereits für die interessanten Horror-Slasher-Komödien „Scouts vs. Zombies“, „Happy Deathday“, „Happy Deathday 2 U“ und „Freaky“ als Regisseur verantwortlich war, hat mit „Drop – Tödliches Date“ einen mal eher ernsteren und weniger Horror-lastigen Film inszeniert, bei dem man durchaus eher weniger die Erwartungshaltung haben sollte, einen Horrorthriller zu bekommen. Denn hier bekommt man eher einen techlastigen, paranoialastigen Psychothriller und ein Kammerspiel, dass ein wenig wie eine moderne Version von „Nicht auflegen!“ wirkt und auch Ähnlichkeiten im Konzept zu den beiden Zusammenarbeiten eines Jaume Collet-Serra mit Liam Neeson - „The Commuter“ und „Non-Stop“ finden sich hier wieder. Der Film zieht aus den Möglichkeiten technologischer Überwachung mit den Mitteln der aktuellen Zeit ein Optimum an Möglichkeiten, den Film sehr spannend zu gestalten, zu überspitzen und auch mit seiner Inszenierung zu gestalten. Dabei fand ich es schade, dass die zum Einstieg gewählte Form einer rätselhaften Kommunikation mit variabel auf die Situationen eingestellten Memes nicht durchgehend so durchgezogen worden ist und die Meme- und Internetkultur hier etwas präsenter Teil des Films hätte werden können. Und ab und an hatte ich auch das Gefühl, dass der Film sich die Möglichkeiten, der eher möglicherweise fiktiven Technologie von Digi-Drops – Der Versand von Nachrichten an Personen um direkten Umkreis weniger Meter – genauso zurechtbiegt, wie er es gerade braucht. Aber vor allem war das wichtige Hauptdarstellerduo aus Meghann Fahy und Brandon Sklenar mir durchaus einigermaßen sympathisch, womit charakterlich dieses Kinodate einigermaßen in Ordnung war.
„Drop – Tödliches Date“ - My First Look – 7/10 Punkte