Natürlich ist DIE STUNDE DER RATTE (Food of the Gods 2) unabhängig vom FOOD OF THE GODS (Insel der Ungeheuer) zu betrachten. Beide Filme schildern zwar reißerisch (naiv) den Umgang des Menschen mit der Natur und die daraus resultierende Rache (Riesenratten), aber haben inhaltlich soviel gemein wie Zange und Schere im Werkzeugkasten.
DIE STUNDE DER RATTE braucht sich dennoch nicht hinter dem Erstling zu verstecken. Der Film ist ein Kind seiner Zeit und folgt streng vorausschauend dem damaligen Storyaufbau. Die Tricks gehen okay, wenn man bedenkt, dass damals Computeranimationen noch nicht an der Tagesordnung standen (Glücklicherweise!).
Der Härtegrad kommt gut daher und Langeweile kommt trotz der Naivität des Geschehens nicht auf.
Nur die recht überflüssige Nebengeschichte mit dem aggressiven und mutierten Jungen hätte m. E. nicht sein müssen. Kurz: Ratten reichen! Was solls, denn wahrscheinlich hat man mit der schrägen Giant-Einlage auf eine mögliche Fortsetzung geschielt, die dann nicht das Tageslicht der Filmwelt erblickt hat.
Bei DIE STUNDE DER RATTE bleibe ich und sage, dass sich der geneigte Fan auch heute noch dabei gut amüsieren kann (Nostalgie-Gen für die 80er ist Voraussetzung).