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Ein eigenartiges Sequel mit vielen seltsamen Momenten. Seinen Unterhaltungswert bezieht es gar nicht mal so sehr aus den Szenen mit den Riesenratten, die sich tricktechnisch in den 13 Jahren seit dem Vorgänger eh kaum verbessert haben. Da hält sich beispielsweise ein Darsteller eine Plüschattrappe vors Gesicht und schauspielert so, als hätte sich das Biest in seine Visage verbissen. Es sind vielmehr der sich rasch auftürmende Leichenberg und die vielen blutigen und teils grotesken Special Effects abseits der Nagetiere, die für Laune sorgen. Die Charaktere und die Hetzjagden durch die Kanalisation und labyrinthartigen Kellergewölbe der Uni sind jedoch sehr klischeehaft. Ebenfalls nicht so prall sind der Humor und die unnötige Nebenhandlung mit dem Kammerjäger. Die geäußerte Kritik an Tierversuchen und einem Fortschritt um jeden Preis sind auch nur Genrestandard. Eins noch: Das Mikro ist auffällig oft im Bild.