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kurz angerissen Jonathan Ke Quan streckt sich nach Leibeskräften und vermag in einzelnen Szenen immerhin den Geist der Jackie-Chan-Phase um „First Strike“ und „Mr. Nice Guy“ zu beschwören. Aber aus den herzförmigen Valentinstagsballons ist so schnell die Luft raus, dass man bei Einsetzen des Abspanns gar nicht so richtig das Gefühl hat, einen vollwertigen Film gesehen zu haben. So oberflächlich wie eine arrangierte Umarmung für die Kamera.
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Auch wieder so eine Nobody-Variante, sogar von den gleichen Produzenten.... Ein hemdsärmeliger Versager-Typ war früher mal Profikiller und muss mal wieder ran. Das Drehbuch ist ziemlich dämlich, der Hauptdarsteller kann überhaupt nicht überzeugen und die Action ist doch recht schlicht. Auch findet der Film oft nicht eine einheitliche Tonalität und manche Gags sind einfach nicht witzig. Was andererseits aber gut ist, sind die verschiedenen Fights und ein paar echt gelungene Killer-Typen. Das Killerpäarchen im Dauerquasselmodus ist bei Bullet Train abgekupfert, Killer Raven, der sich spontan verliebt und nicht mehr weiss, auf welcher Seite er stehen soll, ist die einzig gelungene Erfindung des Films. So wird man stellenweise ganz nett unterhalten, manche Gags funktionieren tatsächlich, die angenehm kurze Laufzeit hilft über das Fehlen einer vernünftigen Story hinweg. Ganze knappe 6 Sterne!