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Auch wenn man dieses Desaster mit Euphemismen wie Independent- oder Underground-Film betitelt, es ist und bleibt talentfreier Amateurrotz. Eine nackte Frau erwacht in einer Höhle, entdeckt einen Knochen und beginnt erst einmal mit Overacting-Geheule. Dann kratzt sie an der Steinmauer und ihre Fingernägel brechen ab. Weil das alles noch nicht dämlich genug ist, versucht man es mit etwas „Lesben-Nekrophilie“. Denn da liegt noch eine zweite nackte Frau herum. Warum die Tote offensichtlich atmet und sich noch bewegt? Ist beim Drehen wohl niemandem aufgefallen! Als Special Effects wird mal ein Latex-Nippel abgebissen, in den Augenhöhlen herumgepopelt und ein Knochen zwischen die Beine gesteckt. Nichts davon wirkt glaubhaft oder irgendwie motiviert. Dabei ist der Nonsens nicht nur atmosphärenfrei, sondern auch ambitionslos. Elf Minuten Fremdscham.

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