Auf Christopher Mitchum ist immer Verlass, zumindest bei mir. Bisher habe ich keinen schlechten Film von ihm gesehen. So freute ich mich schon auf diesen zuvor seltenen Film, den ich noch nicht kannte. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Anfang hat noch nicht viel zu bieten, aber dann kommt der erste Kampf. Der ist leider misslungen, weil man ihn in mindestens doppelter Geschwindigkeit zeigt, dass so genannte "Speed up" wird benutzt. Zum Glück ist das nur sehr kurz und kommt danach nicht mehr zum Einsatz. Der Rest ist tolle B-Movie Action, die später sogar über B-Movie Niveau hinausgeht. Da man in Thailand gedreht hat, konnte man sich wohl mehr leisten. Zum Beispiel bekommt man ein abstürzendes Kleinflugzeug zu sehen, Motorrad fahren auf dem Zugdach, während der Zug fährt, und sogar zwei Züge, die zusammenstoßen.
Das flotte Tempo überzeugt ebenfalls, nur leidet die Story etwas deswegen. Ich habe irgendwie den Überblick verloren, wer was will, wo man ist, wo man hingeht und wer eigentlich die Bösen und Guten sind. Ständig ist irgendwas los und man ist immer irgendwo anders. Neue Leute kommen dazu, verschwinden, sterben und was weiß ich. Eigentlich eine eher simple Story nach der Suche einer Bombe, die durch das hohe Tempo, den ständigen Ortswechsel und die vielen Darsteller zu konfus wird.
Die hübsche Olivia Hussey ist hier etwas unterfordert. Wenige Jahre zuvor, drehte sie den sehenswerten Summertime-Killer mit Christopher Mitchum. Dort konnten beide darstellerisch besser glänzen. Macht aber nichts, der Film hier hat eben andere Stärken. Tempo, Action und die exotischen Thailand Kulissen. Man könnte sagen, James Bond als B-Movie, wegen ähnlicher Zutaten.
Fazit: James Bond als B-Movie Variante. Tolle Action in exotischer Kulisse.