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iHaveCNit: Lesbian Space Princess (2026) – Leela Varghese und Emma Hough Hobbs

Deutscher Kinostart: 22.01.2026

gesehen am 22.01.2026

Arthouse-Kinos Frankfurt – Harmonie – Kleine Harmonie - Reihe 7, Platz 1 – 21:00 Uhr

Saira, Prinzessin des lesbischen Königreichs Clitopolis hat mehrere Probleme – zum Einen ist sie introvertiert, zum Anderen unsterblich verliebt in die Kämpferin Kiki die jedoch mit ihr nach 2 Wochen Schluss macht und dann von den Straight White Maliens entführt wird. Und dann wird sie von den Straight White Maliens noch erpresst, innerhalb von 24 Stunden die Labrys – eine Axt als Symbol lesbischer Power abzuliefern, um den Chick Magnet aktivieren und Kiki retten zu können. Und das obwohl Saira die Labrys für sich noch nicht manifestiert hat. Noch ahnt Saira nicht, welche Abenteuer und Herausforderungen damit auf sie warten.

Das Regisseurinnenpaar Leela Varghese und Emma Hough Hobbs haben mit „Lesbian Space Princess“ einen knallbunten, queerfeministischen Animationsabenteuer geschaffen, dass in seiner Optik ein wenig etwas von „Adult Swim“ und „Rick and Morty“ hat. Mit einem schönen Stilbewusstsein erschaffen die Regisseurinnen und das gesamte Team hinter „Lesbian Space Princess“ einen der interessantesten und witzigsten Animationsfilme, die ich in letzter Zeit sehen konnte. Das Sci-Fi-Fantasy-Abenteuer mit Coming-Of-Age-Elementen schafft es mit einer tollen Balance seine ernsten Themen mit einer Leichtfüßigkeit zu verhandeln, witzig zu sein und auch einige skurrile Charaktere und Momente und sogar zum Teil ein paar Musical-Elemente zu liefern. Mit schönen visuellen Einfällen, Easter-Eggs, popkulturellen Referenzen und einer schönen Portion Gesellschaftskritik ist der Film ein kleines Juwel, dass sich jeder Interessierte nicht entgehen lassen sollte.

„Lesbian Space Princess“ - My First Look – 9/10 Punkte




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