Keine Ahnung,was das werden sollte,aber einen Thriller stelle ich mir spannend vor,ein Drama hat notwendige Tiefe und Erotik muß zumindest eine erhöhte Aufmerksamkeit hervorrufen – hier bin ich fast eingeschlafen.
Frannie ist Schriftstellerin und lehrt Literatur an irgendeiner Schule.Da tritt Detective Malloy in ihr Leben,der gerade eine Mordserie in ihrer Nachbarschaft untersucht.Schnell verfällt sie seinen sexuellen Reizen und gibt sich in Gefahr,denn der Täter,den sie kurz zuvor in einer Bar sah,trug die gleiche Tätowierung am Arm wie der Detective.
Und so haben wir auch nach wenigen Minuten den Täter entlarvt und müssen bis zum Ende gar nicht mehr nachdenken,sondern brauchen uns nur den in schöne Farben verpackten Erotikszenen mit Meg Ryan widmen.
Zunächst war ich über den erigierten Iltis am Anfang recht erstaunt,aber Meg Ryan zeigt nur ihre Kissen,die zumindest frei von typischer Hollywood-Kosmetik scheinen.
So ziehen sich diese Liebesszenen auch oft unnötig in die Länge,wobei nicht einmal Spannung aufkommt,als die Handschellen ins Spiel gebracht werden.
Spannung ist hier ohnehin ein Fremdwort,selbst der Showdown ist eine einzige Enttäuschung,ein Schuß und Ende.
Einzig ein paar nette Bilder von Frannies Eltern auf dem Eis sind recht gelungen und ein paar symbolische Ansätze(Leuchtturm)sind zumindest einfallsreich.
Aber das rettet diese Gurke auch nicht.
Auch der kurze Einsatz von Kevin Bacon(mit Hund aufm Arm)nicht.
Auch das Erscheinen von Jennifer Jason Leigh nicht.
Mehr als 2 von 10 Punkten ist nicht drin