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Die ehemalige Soldatin Joey arbeitet als Fensterputzerin in 300 Metern Höhe an der Außenwand eines Londoner Hochhaus, als im Inneren eine Gruppe radikaler Aktivisten unter der Führung von Marcus die Gäste einer Gala als Geiseln nimmt, um die Korruption eines internationalen Energiekonzerns aufzudecken. Extremisten in den eigenen Reihen sind bereit, jeden im Gebäude zu ermorden, um ihre anarchistische Botschaft an die Welt zu senden. Ohne die Unterstützung der Polizei sieht sich Joey gezwungen, die Sache selbst zu regeln und die Geiseln zu befreien – Darunter auch ihren jüngeren Bruder.

Ich gehöre nun nicht wirklich zu den Menschen, die sich einfach mal einen Film anschauen um abzuschalten und sich nur unterhalten zu lassen. Daher finde ich Sachen von Statham, Seagal und diversen anderen Herrschaften eigentlich blöd – Bruce Willis bildet da eher die Ausnahme.

Nun haben wir es hier mit einer Ausgabe von STIRB LANGSAM für Arme zu tun, denn nicht wirklich viel Neues gibt es hier zu sehen, außer dass man krampfhaft versucht eine Ökobotschaft zu transportieren.

Die Idee mit der Fensterputzerin ist hingegen recht pfiffig und erweist sich auch als Suspensestifter, da Madame von ihrer Position aus versucht, die Geiselnahme zu beenden, was sich logischerweise nicht ganz einfach gestaltet.

Clive Owen lebt auch noch? Anfang der 2000 er hatte er doch diverse, richtig bekannte und gute Auftritte, wie zB in CHILDREN OF MEN oder THE INTERNATIONAL. In den letzten Jahren ist es ruhig geworden um den Briten, der kurzzeitig auch mal als James Bond gehandelt wurde.

Apropos 007, auch Regisseur Martin Campbell hat bereits Erfahrung mit dem Geheimagenten, denn er inszenierte CASINO ROYALE, aber auch um ihn wurde es in den letzten Jahren stiller. Nun meldet er sich zurück mit einem eher schmal budgetierten Streifen, der nun wirklich einiges an Logiklöchern zu bieten hat, die diese Rezension sprengen würde.

Da die Intention bei CLEANER aber sicher nicht ist, einen Arthouse Preis zu gewinnen muss ich als Fazit sagen, dass mich der Film sehr gut bespaßt hat und auch extrem kurzweilig geworden ist. 

Dazu gesellt sich noch Ruth Gemell, die man eh immer gerne sieht – hier als leitende Ermittlerin und auch die Dame die als Bruce Willis light agiert, ist nicht unsympathisch.

Natürlich ist das hier kein Meisterwerk, das mit Finesse glänzt, aber ab und an darf es selbst bei mir mal einfache Unterhaltung sein und diese bekommt man mit CLEANER durchaus geboten.









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