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Schon etwas traurig, dass ein solch großer Regisseur nun Actionfilme aus dem unteren Mid-Budget-Bereich inszeniert. Auch da ist dann immer mal eine Perle wie "The Foreigner" dabei, meistens jedoch sind seine Werke schnell wieder vergessen. Und nun also eine neue Stirb Langsam-Variante, von denen es ja auch zahlreiche gibt. Zur Abwechslung mal wieder in einem Hochhaus spielend, wo eine Terroristen-Schar Geiseln nimmt. Kommt einem ja schon bekannt vor...

Heldin ist diesmal aber nicht Bruci-Boy, sondern Daisy Ridley, die eine Fensterputzerin mit Special Forces-Vergangenheit spielt. Eigentlich schon recht absurd, aber dies wird schlüssig erklärt. Ridley macht ihre Sache eigentlich ganz gut, die bösen Buben kann sie aber erst im letzten Filmdrittel abmurksen, bis dahin hängt sie an der Aussenfassade fest. In dieser Zeit wird die altbekannte Handlung etwas variiert durch einen internen Machtkampf unter den Terroristen, dem Clive Owen ziemlich schnell zum Opfer fällt. Für ihn übernimmt dann ein junger Psycho, der seinen Job eigentlich auch ganz gut macht, aber natürlich nicht die nötige Ausstrahlung besitzt. 

Banale Story, altbekanntes Setting, keine Überraschungen oder irgendwas, was einem im Gedächtnis bleiben könnte. Recht ordentlich gefilmt, wobei manche Innenraumszenen nach billiger Studiokulisse ausschauen. Spannung und Action mässig, aber insgeamt brauchbar umgesetzt. Knappe 6 Sterne für einen vergleichsweise unterhaltsamen  B-Film.

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