Beinahe ein HC-Streifen
Eba ist der neue Stern in einem philippinischen Nachtclub, ganz zum Unmut der anderen Damen, die schon länger dort arbeiten und nun als Ausschussware gelten. Eine von ihnen ist Marga und Marga will nichts mehr als Eba wieder loswerden und ihr die Hölle auf Erden bereiten. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass Eba einen Verehrer (Adan) hat, den Eba auch süß findet. Kurzum benutzt Marga Ebas Schwarm als Spielball und schläft mit ihm, um Eba eifersüchtig zu machen. Währenddessen versuchen Eba und Adan mehr und mehr sich kennenzulernen, was aber bei den Umständen des Business nicht ganz so einfach ist, da immer der Zweifel des Fremdgehens im Raum steht.
"Suki" bedeutet Stammkunde und ist ein sehr freizügiger Erotikfilm bei dem einfach ohne Ende miteinander gebumst wird. Diese Szenen sind sehr ausgiebig, machen den Film unnötig lang und sind nicht besonders erotisch inszeniert. Handlung ist leider kaum vorhanden und dient nur dazu, aus den Geschlechtsakten einen Film zu zaubern.
Azi Acosta ist hier mal wieder die Hauptdarstellerin, bekommt nicht so viel Screentime wie sonst, darf aber mal wieder ganz viel weinen und nackte Haut zeigen. Richtiges Schauspiel wie beim genre-ähnlichen "Call Me Alma" bleibt leider aus. Hat sie dort noch mit Freude ihren Job erledigt, ist sie hier sehr kühl und ohne jegliche Gesichtsregung (außer den zwei, drei Heulattacken).
Technisch schien es mir, dass man außerhalb des Nachtclubs Probleme mit dem Licht hatte, dies wirkte manchmal etwas seltsam. Auch versuchte man in einer heißen Nacht störende Hintergrundgeräusche von einer brummenden Klimaanlage mit Musik zu überspielen.
Alles in allem ist "Suki" sehr langweilig und hat nicht viel zu bieten. Auch dass Eba eine drogensüchtige Mutter hat, kommt nur kurz am Anfang und am Ende des Films zu tragen. Daraus hätte man ganz klar mehr machen können. Dann hat man da noch drei Straßenjungs in die Handlung eingeführt, wo dann auf einmal eine Szene ganz plötzlich da war und auch ganz abrupt wieder endete, ohne dass die Jungs daraufhin noch einmal in Erscheinung getreten sind. Da hat dann wahrscheinlich auch einfach das Budget gefehlt, aber hinterließ bei mir einen sehr faden Beigeschmack.
Die zwei Endszenen waren noch das Beste an dem Film, die eine sehr erotisch und die andere ein wenig traurig und haben den Film dann noch um einen Punkt aufgewertet.