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CIA-Analyst Charlie Heller (Rami Malek) muss in den Nachrichten mitansehen, wie seine Frau (Rachel Brosnahan mit „second billing“ bei insgesamt nur rund 5 Minuten Screentime) bei einer Geiselnahme ums Leben kommt. Da er zufälligerweise gerade Zugang zu kompromittierenden Dokumenten erhalten hat, erpresst er kurzerhand seinen Boss, ihn bei seinem Rachefeldzug gegen den Killertrupp zu unterstützen. 

Seit Ben Affleck einen autistischen Buchhalter verkörperte, der gleichzeitig ein gefährlicher Killer ist, musste man bei einem Thriller nicht mehr soviel Gutgläubigkeit und Toleranz mitbringen: Heller schaut sich noch im Treppenhaus ein Youtube-Video an, wie man ein Türschloss knackt, sein erstes „Opfer“ will er mit Blütenpollen in einer Asthmaklinik killen und er jettet durch Europa, um mit seinen Kontakten zum Teil nur ein paar Worte zu wechseln – „This conspirative meeting could have been an email!“. 

Wenn der Film wenigstens etwas spannender, raffinierter oder actionreicher wäre, könnte man über die Dummheit des Skripts ausnahmsweise hinwegsehen, aber so… Man fragt sich ja immer wieder, warum solche mittelbudgetierten Thriller kaum noch (fürs Kino) gedreht werden. Die Antwort, die uns THE AMATEUR gibt, ist eindeutig: Weil die Drehbücher nichts taugen!

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