Review

iHaveCNit: Mr. No Pain (2025) – Dan Berk and Robert Olsen – Paramount

Deutscher Kinostart: 20.03.2025

gesehen am 22.03.2025

Kinopolis MTZ – Kino 3 – Reihe 9, Platz 14 – 19:40 Uhr

Nathan Caine ist stellvertretender Filialleiter einer Bank. Er lebt etwas zurückgezogen, weil er von Geburt an an einem Gendefekt leidet, womit er keine Schmerzen empfinden kann und er auch von den sozialen Folgen dieses Gendefekts geprägt wird. Bis mit Sherry eine neue Kollegin in der Bank anfängt, die es nicht nur schafft, zu Nathan durchzudringen, sondern auch, dass Nathan sich in sie verliebt und neue Lebenslust schöpft. Das beflügelt ihn so sehr, dass er nach einem Bankraub und der Geiselnahme von Sherry Jagd auf die Bankräuber macht.

„Mr. No Pain“, der international den Namen „Novocaine“ trägt, bietet eigentlich genau das, was drauf steht. Der Film ist eine extrem unterhaltsame und erfrischend brutal konsequente Action-Komödie geworden, bei der mich vor allem Jack Quaid in der Hauptrolle und auch Amber Midthunder sowie Ray Nicholson und Jacob Batalon in wichtigen Nebenrollen begeistern konnten. Neben natürlich durchaus kreativen, witzigen Actionsequenzen und einer durchaus schon sehr brutalen Darstellung der Gewalt in Kreativität und Effektarbeit ist es vor allem auch sehr sympathisch, dass wir mit Jack Quaids Titelheld eigentlich komplett das Gegenteil eines klassischen Superhelden bekommen – selbst wenn natürlich in der Filmgeschichte Gendefekte und Krankheiten gerne Bestandteil von Superheldengeschichten sind und auch der Umgang mit entsprechenden Gendefekten und Krankheiten ab und an durchaus strittig und fragwürdig sein kann – haben wir es mit Nathan Caine mit einem Helden wider Willen zu tun, der eigentlich sonst komplett unerfahren ist und in den Situationen über sich hinaus wachsen muss und hier macht Jack Quaid einfach total Spaß und Laune in diesem Film.

„Mr. No Pain“ - My First Look – 8/10 Punkte




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