Review

Endlich mal wieder etwas Innovatives…06.08.2025

Der Rahmen

Wer meine Reviews geduldig verfolgt ( an dieser Stelle ein großes DANKE an all meine Leser ), der weiß, wie sehr ich den aktuellen Einheitsbrei aus Hollywood verachte und seit jeher verachtet habe. Mich freuen neue Geschichten, interessante Ansätze, gerne mit ein bißchen Gewalt. Und genau so etwas sehen wir hier…Nate, Bankangestellter, hat eine seltene körperliche Einschränkung – er kann keine Schmerzen empfinden. Deshalb ernährt er sich von Shakes ( man könnte sich ja die Zunge abbeißen, ohne etwas dabei zu spüren ) , hat keine Freunde, nur einen Onlinekumpel, mit dem er in der Freizeit Videospiele zockt. Als aber eines Tages eine Frau in sein Leben tritt, die gleich am nächsten Tag bei einem Bankraub in Nates Filiale entführt wird, nimmt Nate sein Herz in die Hände, verfolgt die Räuber, immer das eine Ziel im Blick, die Frau zu befreien…welche körperlichen Leiden Nate auch dafür ertragen muß…

Gucken oder nicht?


Gucken, der Film macht Spaß
 
Warum?

Wie gesagt. Ein ungewöhnliches Szenario, welches auch im ersten Drittel mit aller Ruhe ausgebreitet und erklärt wird. Nate, sehr gut verkörpert durch Jack Quaid, ist ein Mann wie Du und ich, der trotz gewisser Einschränkungen einfach nur sein Stück vom Glück haben will. Die Geschichte ist recht einfach, hat natürlich eine simplen Plot-Twist dabei, aber dafür wird ab dem Banküberfall ordentlich aufs Gaspedal gedrückt. Nate muß dabei allerhand einstecken, doch er ist sich seiner Möglichkeiten wohl bewusst…wenn man keine Schmerzen empfindet, kann man auch eine Pistole aus der Fritteuse holen, mit bloßen Hände. Und so geht die Sache rasch voran, Nate ist den Bösewichten immer knapp auf den Fersen, sein Onlinekumpel darf auch eingreifen, was zu einigen heiteren Dialogzeilen führt. Die Action ist sauber choreographiert, auch ordentlich grob, wenn mit gebrochenen Knochen Hälse durchstoßen werden…das alles übersichtlich und mit passender Kameraeinstellung

Die Note

In Summe einfach ein guter Film, knackig in der Laufzeit, die Handlung auf den Punkt fokussiert, mit interessanter Ausgangssituation, alles richtig gemacht, daher ( wegen einiger Dummheiten seitens der Akteure mit Punktabzug ) noch 8/10.

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