Review

Inhalt:

China während der verhassten manchurischen Qing-Dynastie, die bis 1911 ihre Tyranei über das ´Reich der Mitte´ ausübte. Der junge Revolutionär Dragon (Cheung Chaan-Ting) kommt aus dem Süden, um in einem Ort einen Gesinnungs-Genossen zu treffen, Iron Man (So Fung-Gat). Der Ort wird vom Manchu-Officer Wang Yun (Wei Su) brutal unterdrückt, Korruption und Gewalt herrschen. Alsbald soll ein hochraniger Manchu-Offizieller (Chu Bo-Lin) den Ort besuchen, er ist das Ziel der Rebellen...!

An Dragons Seite steht später die bildhübsche Miss Jade (Nancy Yen Nan-See), deren Vater von den Manchus getötet wurde. Nachdem Dragon den Verräter Iron Man in den eigenen Reihen eliminieren musste, wird auch die schöne Phoenix (Li Chieh-Ju) die als Sängerin mit ihrem blinden, musizierenden Vater (Yu Sung-Chao) im Ort ist, in diese Auseinandersetzung gezogen.

Es kommt zu etlichen Kämpfen, Jade wird zwischenzeitlich gefangen gesetzt. Doch als es zum Endkampf kommt, agiert sie an der Seite Dragons. Ein Show-Down gegen alle Manchu-Schergen, überraschende Opponenten und einen angeheuerten Killer (Blacky Ko Shou-Liang) -mit Schlange!- ist unausweichlich. Schließlich kommt es zwischen Dragon und dem Manchu-Offiziellen zum Duell auf Leben oder Tod...!

Kritik:

Im Jahre 1974 drehten die Regisseure Yang Wen-Kan und Ku Hsi -laut Credits im Vorspann- diesen seltenen B-Eastern auf Taiwan für die unbekannten Studios von "Wen Qian Films".

Es entstand in zweckmäßiger Kulisse aber gediegener B-Eastern-Atmosphäre ein kostengünstig erscheinender Streifen, der die eingefleischten Fans des Genres insgesamt und zum Ende hin noch solide zu unterhalten vermag. 

Die so einfache wie verworrene Storyline wird episodisch in Szene gesetzt, und kann von der Dramaturgie her nur wenig Spannung bieten. So lebt denn alles von den Darstellungen des Helden, Cheung Chaan-Ting in seiner einzigen Film-Rolle seiner "Laufbahn", und der so attraktiven wie dynamisch fightenden Nancy Yen Nan-See, sowie der am Ende rockenden KungFu-Fightaction. Die hievt diesen ansonsten storytechnisch etwas flauen B-Eastern noch auf eine mittlere Note plus KungFu-Action-Bonus.

Cheung Chaan-Ting ist hier in seiner einzigen Film-Rolle zu erleben, ein Darsteller ohne Background, wo er herkommt, wo er verblieb, darüber gibt es keinerlei Informationen. Schade, denn er macht seine Sache hier solide-gekonnt, und fightet ein starkes KungFu.

Eigentlicher Star und eine bekannte Eastern-Actrice, das ist Nancy Yen Nan-See. Sie spielt trocken, überzeugt mit attraktivem Look und ist eine starke, dynamische KungFu-Fighterin. Es gefiel, ihr hier zuzusehen, und sie ist mehr als ein Lichtblick dieser Produktion.

So wie die hübsche Li Chieh-Ju, als Sängerin in einer Neben-Rolle. Sie fängt an sich für So Fung-Gat auszuziehen, man wünscht sich als männlicher Betrachter, sie hätte weitergemacht, doch dazu kam es nicht mehr, what a pitty.

Die Villains sind natürlich verschlagen-skrupellose Manchu-Fieslinge und Verräter. So Fung-Gat ist dieser Verräter, ebenfalls ein Rebell, der aber andere Absichten verfolgt, er spielt das ebenso solide. Blacky Ko im Finale mit kurzem Einsatz als fast skurriler Schlangen-Fighter. Chu Bo-Lin am Ende der Gegner, ein Manchu-Oberer, ist er der letzte Gegner im actiongeladenen KungFu-Finale dieses weiteren taiwanesischen B-Eastern. Was zählt ist die KungFu-Fightaction die am Ende rockt.

Das sind dynamische, intensive KungFu-Kämpfe, die "Fearless Golden Dragon" noch aus seinen Schwächen prügeln. Nancy Yen Nan-See und Cheung Chaan-Ting räumen unter den Manchu-Schergen auf, ein gedehnter Endfight, rockt diesen Eastern noch auf sehr knappe, etwas wohlwollende 6 von 10 Punkten in meiner Bewertung.

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