Wirklich unglaublich dümmliche Geschichte um einen Biker und seine Kumpels die 2 mit Drogen bestückte Maschinen versteckt haben und nun von deren Besitzern, dem FBI und noch von ein, zwei anderen Biker-Gangs durch halb L.A. gejagt werden. Dabei werden noch die alte Flamme involviert, ein paar Sprüche vom Stapel gelassen und sämtliche physikalischen Gesetzte der Schwerkraft absolut neu interpretiert. Fertig ist „The Fast and the Furious“ auf Bikes und für Arme.
Zugegeben der Film ist recht schnittig inszeniert und kann mit einigen abgefahrenen Kamerafahrten vortrefflich Geschwindigkeit suggerieren, aber das allein reicht natürlich nicht aus um den negativen Beigeschmack eines schlechten Plagiats zu verstecken. Hier wollten die Macher ganz klar auf den durch „The Fast and the Furious“ ins rollen gebrachten Zug aufspringen und einen ähnlich zusammen geschusterten Film nachschieben. Doch irgendwie will der Funke bei dieser Produktion nicht so recht überspringen. Da hätte man sich Storymässig wohl doch etwas mehr einfallen lassen müssen, denn die hier angebotene Verpackung -schnelle Maschinen, leckere Chicks, Chases und natürlich Machogehabe bis zum abwinken- allein macht noch keinen guten und unterhaltsamen Film. Langeweile macht sich breit und nicht erst zum Ende hin, was bei der kurzen Laufzeit sogar schon direkt ein Kunststück ist.
Ice Cube und auch alle anderen Darsteller sorgen im Prinzip nur dafür dass die Motorräder nicht von allein herum fahren müssen. Der Soundtrack erweist sich als ganz passabel und könnte wohl als das Beste vom ganzen Film angesehen werden.
So gesehen kann man getrost dem Ende des Films entgegen fahren und hoffen das dies genau so schnell da ist wie die vielen Sonnenuntergänge in eben diesen.