Alle Kurzkommentare


7

Ich weiß, was hast du letzten Sommer getan hast mit Einhörnern. Spaßig, brutal und mal etwas anderes.

Der Film beginnt sehr atmosphärisch und bietet dies bis zur Mitte des Films, gegen Ende flacht es etwas ab, doch ist goutierbar.

Wenn Geschichten aus dem Mittelalter über Einhörner erwähnt werden, die rein gar nichts mit Disney und Plüschtieren zu tun haben, ist das düster und atmosphärisch.

Auch die Halluzinationen, die manche erleben sind gelungen. Der Gewaltpegel ist angenehm hart und explizit, was dem Film zu Gute kommt.

Einzig die Einhörner wirken nicht immer sorgfältig animiert. Trotzdem eine Empfehlung, da der Film kurzweilig ist und Spass macht.

5

kurz angerissen Unentschlossenes stilistisches Durcheinander, das sich nicht entscheiden kann, ob es dem postmodernen Kult des Regenbogen kotzenden Einhorns anschließen, mit ernsthaftem Gestus ein Erwachsenenmärchen erzählen oder Jurassic-Park-Spannungskino machen will. Wer will es den Darstellern da verdenken, dass sie stets ein wenig hilflos vor der Kamera stehen. Zumindest die Effektabteilung hätte sich etwas mehr Mühe geben können. Immerhin darf Alex Scharfman von sich behaupten, eine Mischung angerührt zu haben, die es so in diesem Produktionsjahr wohl kein zweites Mal gab.

4

Hier wird auf jeden Fall schon mal eine cineastische Bombe gezündet, drei der unansehnlichsten Hollywood-Gestalten in einem Film. Ansonsten befinden wir uns bei der Chancen-/Risiko-Konstellation völlig auf der Verliererseite.  Regiedebüt in großer Produktion - eine oder mehrere Nummern zu groß.  Satire - unangenehmes Overacting und grotesk anmutende Szenerien.  Horror-Komödie - Genreverirrung, weder ist das spannend noch gruselig noch lustig.  CGI-Effekte - Augenkrebs.  Kapitalismus-Kritik - keinerlei neue inhaltliche Impulse.  Eine frische Idee hinsichtlich eines altbekannten Themas - Vorhersehbarkeit und keine weiteren Überraschungen.  Kurz, hier passt so gut wie nichts.

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