Review

Fortsetzung, deren Ursprung man nicht kennen muß…11.10.2025

Der Rahmen

Läuft alles nicht so gut bei Buchhalter Christian, der zwar fein Geld hat, aber durchaus ein paar Zwangsneurosen. Eines Tages, nachdem er bei einem Speeddating die Datenanalyse verbessert hat ( eine wirklich heitere Sequenz ), erreicht ihn die Nachricht, daß ein ehemaliger Kumpan umgebracht wurde. Das darf nicht sein, also auf, die Hintergründe aufdecken und die Hintermänner umbringen. Da das alleine nicht zu schaffen ist, wendet sich Christian an seinen ihm entfremdeten Bruder Braxton, der als Auftragsmörder arbeitet. Gemeinsam lösen sie das Rätsel des Mordkomplotts und bringen die Hintermänner zur Strecke, ganz normale Geschäft eben…

Gucken oder nicht?


Durchaus, insbesondere wegen Jon Bernthal
 
Warum?

Der gibt den Bruder, der einfach nur mit seinem Bruder ein paar Bier trinken möchte und nicht versteht, warum der andere ihn einfach ignoriert. Aus diesem Grundsetting entstehen allerhand heitere Momente, wenn beispielsweise Christian in einer Bar durch sein fokussiertes Hirn im Squaredance bei den Damen punkten kann, daraufhin Braxton aber den neidischen Jungs in der Kneipe aufs Maul gibt. Diese Fähigkeiten hat Christian auch, aber dank des stoischen Gesichtsausdrucks von Affleck, dem man nachsagt, er könne gar nicht schauspielern, kommt das im Fall von Auseinandersetzungen etwas unverhofft. Sicher ist die Story – ein bisschen Kinderhandel – nicht innovativ, aber seit ehedem macht es mim Buddy-Movie-genre Spaß, unterschiedlichen Protagonisten bei der Arbeit zuzusehen. Wenn, dann, wie hier, die Actionszene auch sauber inszeniert sind, ist das in Summe ein richtiger Spaß - leider aber deutlich zu lang, etwas Straffung hätte gut getan..

Die Note

Man hätte nicht gedacht, daß es einen zweiten Teil gibt, aber in Hollywood werden die Ideen rar, da man aber in Richtung Buddy-Movie geht und mit Bernthal und Affleck die richtigen Nasen an Bord hat, ist das ganze recht vergnüglich - 7/10.

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