Wie war das? 350 Millionen? Teuerster Film aller Zeiten? Hätte man stattdessen viele hungrige Mäuler stopfen können, anstatt es für diesen Nonsens auszugeben. Wenn man bedenkt, dass ein Meilenstein wie "The Creator" gerade mal ein Viertel dessen gekostet hat, aber dreimal besser aussieht, dann kann man sich über Netflix eigentlich nur totlachen. Aber das ist man bei diesen Mega-Budget-Produktionen des Streamers ja gewohnt. Alles ein großes aufgeblasenes Nichts. So auch hier!
Ja, vom Produktionsdesign her sieht der Film optisch schon ganz gut aus, auch dem Roboter-Design kann man trotz aller Lächerlichkeit ja einen gewissen künstlerischen Mehrwert nicht absprechen. Das wars dann aber auch schon...
Insgesamt ein seelenloser, wild zusammengeschusteter Mix aus diversen filmischen Vorbildern. Wäre ich 12 Jahre alt, lebte in den 80ern, hätte noch nie einen Steven Spielberg-Film gesehen, wüsste nicht, dass es die Guardians of the Galaxy gäbe, dann wäre ich am Ende des Films wohl hellauf begeistert gewesen. Erwachsene Menschen werden dem bunten Treiben rein gar nichts abgewinnen. Hier passt aber auch gar nichts, null Spannung, dämliche Dialoge, dämliche Witze, schwache Darsteller und soviel Popcorn-Kitsch, dass man abschalten möchte. Eigentlich ist das mehr ein Kinderfilm, für Erwachsene ziemlich ungeeignet. Wäre das handwerkliche Niveau nicht so passabel, wäre die Bewertung wohl noch schlechter ausgefallen...