Review

iHaveCNit: Schneewittchen (2025) – Marc Webb – Walt Disney

Deutscher Kinostart: 20.03.2025

gesehen am 24.03.2025 in Dolby Atmos

Kinopolis MTZ – Kino 1 – Reihe 8, Platz 17 – 20:00 Uhr

Die junge Prinzessin Schneewittchen lernt von ihren Eltern viel über Güte, bis ihre Mutter stirbt und eine andere Frau in das Leben ihres Vaters tritt und eine Schreckensherrschaft über das Königreich einbricht bei der nicht nur die Macht, sondern auch die Schönheit das Wichtigste für die andere Frau ist, die sich als dunkle Hexe entpuppt und die irgendwann in Schneewittchen große Konkurrenz sieht und ein großes Mordkomplott schmiedet, bei dem Schneewittchen jedoch überlebt und das Leben von sieben Zwergen aufmischt, während die dunkle Hexe neue Wege sucht, Schneewittchen den Gar auszumachen.

Was wurde im Vorfeld nicht alles diskutiert über Realverfilmung von Walt Disneys Animationsfilmklassiker „Schneewittchen“, der auf dem berühmten Brüder-Grimm-Märchen basiert. Eine gewisse Modernisierung des Stoffes, die Besetzung von Rachel Zegler, die Umsetzung der Zwerge im Film und auch politische Streitfragen bezüglich des Nahostkonflikts mit unterschiedlicher Positionierung von Zegler und Gal Gadot haben einen gewissen medialen Einfluss genossen und waren natürlich auch für gewisse feindlich orientierte Kreise eine gefundenes Fressen, womit der Film unter keinem guten Stern stand. Aber die letztendlich auf der Leinwand gebotene Filmproduktion ist diese Diskussion einfach nicht wert und ich will größtenteils losgelöst von den Diskussionen den Film beurteilen, bis auf die Teile, die entsprechend die Umsetzung des Films betreffen. Im Vorfeld habe ich mir noch einmal nebenbei den Film von 1937 angesehen und muss sagen, dass der Film mit seinen leicht über 80 Minuten und dem was darin passiert eine relativ kompakte Angelegenheit ist und mit der Darstellung von Schneewittchen und ihrer Rolle durchaus schon sehr angestaubt wirkt durch die Abhängigkeit zu einem erlösenden Prinzen und auch dem veralteten Frauenbild, dass dort noch sehr präsent Teil des Films war, auch wenn die tricktechnische Umsetzung damals durchaus runder wirkt als die Mischung, die nun 2025 angeboten wird – ganz unabhängig von der Ausstattung in Sets und Kostümen, denn die Mischung mit den Effekten ist ab und an nicht immer ganz rund und homogen gelungen. Auch die Umsetzung bei der Darstellung des witzigen und unterhaltsamen Ensembles aus den sieben Zwergen ist mit animierten Zwergen der wohl kleinste gemeinsame Nenner, der hier gefunden worden ist. Dennoch haben mir entsprechende Ergänzungen und Anpassungen zum Film aus 1937 vor allem im Abenteuer und der Charakterentwicklung von Schneewittchen gut gefallen und insgesamt ist der Film relativ unterhaltsam, entspannt und auch absolut harmlos und die Diskussionen im Vorfeld absolut nicht wert.

„Schneewittchen“ - My First Look – 6/10 Punkte




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