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kurz angerissen Rein. Taktik. Schmerzensschreie. Tote. Raus. Kaum etwas folgte in diesem Jahr stringenter der geraden Zeitlinie, die einem Film grundsätzlich seine mediale Form verleiht. Die als Echtzeit-Episode aus der Zeit der Besetzung des Iraks konzipierte Regiearbeit von Alex Garland in Kooperation mit dem früheren Navy Seal Ray Mendoza vermischt konsequent die Eigenschaften seines Mediums mit einer situativen Erfahrung, verfängt sich aber schon mit der Eröffnungssequenz in einer Wiederholung der Muster des Kriegsfilms und findet aus der repetitiven Struktur bis zum Ende nicht mehr heraus. Gut gespielt ist das aber, und die Unaufmerksamkeit der umstehenden Soldaten gegenüber den verletzten Kameraden am Boden schmerzt bis in die Fußspitzen.