Nach den Fällen in FRANKENSTEINS FLUCH (1957) wird Doktor Frankenstein zur Hinrichtung gezogen, doch unter mysteriösen Umständen, wird ein Pfarrer anstatt ihm beerdigt. Unter dem Namen Dr. Stein begibt sich der totgeglaubte Viktor Frankenstein in eine fremde Stadt, in der er als Arzt weiterfabriziert. In dem Interesse der Armen und Kranken und unter dem Vorwand, wieder einen künstlichen Menschen zu entwerfen. Jedoch wird er eines Tages von einem anderem Arzt entlarvt. Unter Erpressung bietet er sich als Gehilfe an und entferwerfen zusammen ihren neuen Menschen, der dieses Mal fehlerfrei sein soll.
FRANKENSTEINS RACHE ist ähnlich aufgebaut wie sein Vorgänger. Wieder dreht sich alles vielmehr um den Charakter des Viktor Frankensteins als um seinen künstlichen Menschen. Wiedermals bietet diese Hammerverfilmung guten soliden Stoff um die typische Frankensteingeschichte und Peter Crushings Rolle als Frankenstein ist abermals erhaben. Die komplette Inszenierung ist ähnlich charmant bis klassisch wie sein grandioser Vorgänger, hammertypisch haben wir hier wieder wunderschön gestaltete, künstliche Kulissen. Darstellerisch ist hier neben Crushing nichts fehlbesetzt.
Allerdings mutet einiges am Storyverlauf unlogisch an, einige Szenen oder Mittel dienen bloss zum Zweck doch das tut dem Spass an diesem Film keinen Abbruch. Das Ende deutet abermals auf eine Fortsetzung hin, wie wir wissen gab es ja davon auch genug. Nachdem Frankensteins Monster umkommt und gegen Frankenstein ein Haftbefehl besteht, platziert sein gelehriger Gehilfe sein Gehirn in einen fremden Körper. In London, geht sein Schaffen weiter. Das Ende wirkt sehr morbide und bietet den glorreichen Abschluss eines morbiden unterhaltsamen Filmes der mit schönen Kulissen, guten Darstellern und der typischen Frankensteinstory zu gefallen weiss. Mehr Action um das Frankenstein Monster erwartet man oder wünscht man sich dennoch.
Fazit:
Wunderbar gute Hammerverfilmung des Frankensteinstoffes. Für jeden Gothichorrorfan eine Empfehlung.
7,5/10