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Charles Bronson-Hausregisseur J. Lee Thompson schickt das Abenteurer-Trio Chuck Norris/Louis Gossett Jr./Melody Anderson dem großen Vorbild "Indiana Jones" folgend auf Schatzsuche in den tiefsten Dschungel. Daß der Weg zum großen Gold mit allerlei Gefahren gespickt ist, versteht sich natürlich von selbst.
Leider will das Ergebnis trotz altbewährter Zutaten keinen rechten Spass machen. Regisseur Thompson versteht es nur unzureichend, mit seiner charakteristisch schlichten Inszenierung für die nötige Atmosphäre zu sorgen. Ähnlich seinen einschlägigen Bronson-Streifen wirken die Bilder eher trist und unspektakulär - nicht unbedingt das richtige Konzept für einen Abenteuerfilm! Auch die Kulissen schneiden in diesem Zusammenhang wenig überzeugend ab und sehen leider häufig billig und nach Studio aus. Schwach und harmlos bleiben auch die lahmen Actionszenen mit schlecht choreographierten Fights und ideenlosen Todesfallen.

Wären jetzt doch wenigstens die Darsteller und ihre Charaktere sympathisch! Doch ist auch hier leider der Wurm drin: Zu Chuck Norris Schauspielkünsten braucht man eigentlich nicht mehr viel zu sagen, Melody Anderson spielt auch unterdurchschnittlich und mitunter richtig dilentantisch (Actionszenen). Einzig Louis Gossett Jr. kauft man die Abenteurer-Rolle halbwegs ab, doch kann er allein auch keinen Film rausreissen. Seine Buddys harminieren einfach nicht und nerven eher durch unwitzige und pseudocoole Sprüche.

Wer Abenteuer will, greift zu "Indiana Jones" und meidet lahme Billigversionen wie die der "Feuerwalze". Schwach in jeder Hinsicht, kaum ein Ansehen wert!

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