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kurz angerissen Wenn man sich von den Erwartungen an eine akkurate Verfilmung des zugrundeliegenden Videospiels löst, das sich eher als Über-Slasher definierte, dann bietet Sandbergs eigenwillige Sandbox-mit-Sanduhr-Interpretation des Stoffs immerhin nettes Gimmick-Monsterkino. Sam Raimis Hüttenkoller wirkt offensichtlich immer noch nach. Im letzten Jahrzehnt war „Evil Dead“ bereits in den Next-Gen-Meta-Würfel „The Cabin in the Woods“ transzendiert; „Until Dawn“ wirkt nun wie ein weiterer Setzling von „The Cabin in the Woods“, nur nochmals glatter und mit noch mehr Clippingfehlern.

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Puuuhhh was soll man sagen außer SCAM? Wenn man ein Videospiel verfilmen will, dann aber eigentlich alles abändert und zerstört was die Vorlage ausmacht, inklusive der Story und Charaktere, was hat man dann eigentlich noch? Richtig, ein seelenloses Abziehbild sämtlicher Horrorklischees, inklusive völligem danebenliegen, was den Namen eines großen Erfolges trägt um massiv den Leuten durch Verarsche das Geld aus den Taschen zu ziehen. Nur bleibt von der Vorlage nichts mehr übrig. Der Film tut schon weh sobald man die Besetzung sieht, die Sounduntermalung ist schon während der ersten drei Minuten dermaßen nervig, dass man überlegt gleich aus zu machen. Der Film hätte vielleicht eher eine Chance verdient als komplett eigenständiges Werk, aber nicht so. Man könnte den Namen des Films beliebig austauschen, da rein gar nichts im Film irgendwie groß Verbindung zum Spiel hat. Das ist nicht Kreativität ausleben, daß ist Trittbrettfahren auf höchstem Niveau.

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