Review

Kurze Kritik zu Deep Blue

Was dem geneigten Hobby-Meeresbiologen nicht alles vom Himmel versprochen worden war: sensationelle Bilder, noch nie gesehene Arten und die aufwendigste Aqua-Doku überhaupt. Wie gewohnt wird man dann am meisten enttäuscht.
Irgendwelche bahnbrechenden Aufnahmen habe ich nicht erkannt, die Philharmoniker-Untermalung ist leider heutzutage schon ein arg alter Hut, zumal in der tausendsten Doku die gleichen Fische und Säuger mit den immergleichen Tönen erkenntlich gemacht werden, wenn also die Delphine auftauchen, wird es schnell und lustig, so in etwa. Alles ist also wie in jeder anderen Dokumentation dieses Themas, wenn da nicht zwei negative Punkte wären, die mich die TV-gewohnten Ebenbilder vorziehen ließen:
Erstens kannte ich schon die meisten Aufnahmen aus alten BBC-Fernsehproduktionen, was mich sehr geärgert hat, zweitens verzichtet der Film fast vollständig auf erklärende oder leitende Texte, so dass man plötzlich erkennen muss, dass man entgegen der geschürten Erwartungen nicht in einer anspruchsvollen Dokumentation, sondern letztendlich in einem Kinderfilm sitzt, quasi ein Best of der aufregendsten Szenen der alten BBC Dokus, aber um den Informationsgehalt erleichtert, dafür mit lustiger Musik untermalt.
Und immer wieder diese Delphine...

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