Review

Invasion USA ist einer von Chuck Norris besten Filmen. Regissue Joseph Zito drehte mit Norris schon den vietnam Actioner " Missing in Action " und auch sonst liefert Zito immer sehr gute Kost beim Publikum ab. Vor allem hier hat er gezeigt, was er auf dem Actionsektor drauf hat. Das Drehbuch hierfür stammt von James Bruner und von Chuck Norris selber.
Invasion USA dürfte eine der teuersten Filme sein, welche Cannon produziert hat. Denn was hier alles zerbombt und zerschossen wird, ist schon allerliebst.

Auch die eigentlich einfache Story ist so noch nie dagewesen. Und es ist unheimlich schwer so etwas zu inszenieren, denn man braucht sehr viele Charaktere, ne Menge an Budget und muss dies noch in einer recht kurzen Filmzeit mit jder Menge Action herunterkurbeln. Dies alles hat Joseph Zito meisterlich vollbracht, obwohl dadurch natürlich einige der Charaktere viel zu kurz kommen. Aber ich denke das interessiert uns bei so einem Film nicht die Bohne, denn hier geht es nur um die Action und die hat es wirklich in sich.

Inhalt:
Der russische Agent Haymes ( Richard Lynch ) hat sich eine riesengroßen Truppe aufgebaut und will nun mit diesen Mannen die gesamt USA überfallen. In vielen Städten werden nun Anschläge verübt und jede Menge Unschuldige werden getötet. Auch Polizei und Armee sind hilflos, da das Volk vorher gegen sie aufgewiegelt wurde. Als holt man die Ein Mann Armee Matt Hunter ( Chuck Norris ). Dieser hat Haymes schon einmal geschnappt und soll es nun wieder tun. Als zieht er in den Kampf gegen eine riesengroße Armee. Durch diese ballert er sich durch bis er es schafft mit Hilfe der Armee, Haymes und seinen Leuten eine Falle zu stellen. Nun kommt es zum großen Showdown.

Was soll man hierzu noch groß sagen. Einfach ein klasse Actionfilm. Das Gehirn sollte man allerdings ausschalten, da dieser Film wieder vor Unkorrektheiten strotzt. Zum Beispiel dass nur Matt allein die Bande stellen kann und die Polizei und die Armee mal wieder machtlos sind. Aber über so etwas sollte man hinweg sehen, denn das ist Cannon Entertainment.

Dafür wird hier eine gewaltige Actionorgie abgefeiert, welche wirklich fast Non Stop Action bietet. Was hier alles zerstört wird, hällt wirklich fast alle Rekorde. Hauser werden in Dutzenden dem Erdboden gleichgemacht und Fahrzeugen blüht das Gleiche. Ein ganzes Einkaufzentrum wird auseinandergenommen und natürlich ist auch der Bodycount sehr hoch. Es wird geschossen was die Waffen hergeben und Matt ballert sogar beidhändig mit zwei Uzis. Leider kann Norris hier kaum seine Martial Arts Fähigkeiten unter Beweis stellen, er darf sehr selten und immer nur sehr kurz hinlangen. Meistens zersiebt er seine Gegner oder sprengt sie in die Luft. Aber trotzdem sprengt die Action hier den Rahmen, aber man muss sich damit abfinden, dass wirklich ein Haufen Unschuldige auch mit dran glauben müssen.
Natürlich dürfen auch die blutigen Einschüsse nicht fehlen, welche man in Massen zu sehen bekommt. Gnadenlos praktiziert Matt hier Selbstjustiz, daher wundert es mich wirklich, dass die Indizierung aufgehoben wurde.
Wendungen braucht man in diesem Actionspektakel kaum erwarten, aber einige eigene Ideen und auch die Spannung hält sehr solide mit.

Invasion USA spielt fast nur in Florida, daher bekommt die nassen und ungemütlichen Sümpfe su sehen, durch die man mit Luftbooten hindurchrast. Auch sonst nimmt man dem Film das Szenario wirklich sehr gut ab. Denn viel ist schon zerstört, einige Gegenden verlassen und viele Häuser schon zerbombt. Man hat sich hier bei der Kulisse sichtlich Mühe gegeben, weil man sich wirklich wie im Krieg vorkommt.
Der Score ist richtig kräftig und bietet auch einiges an heroischen Sounds, was ja in den 80ern üblich ist. Aber er passt perfekt zum Geschehen und untermalt den Film bestens.

Chuck Norris zeigt auch hier, dass er kein Edelmime ist. Er hat hier kaum mehr als drei Gesichtsausdrücke zu bieten, aber wirkt als hammerharte Ein Mann Armee trotzdem sympatisch und man nimmt ihm diese harte Nummer einfach gut ab. So wortkarg und knallhart ist er in keinem seiner anderen Filme zu sehen.
Richard Lynch gibt einen wirklich sehr fiesen Terroristen ab, aber ich hätte mir zwischen ihm und Matt einen längeren Fight gewünscht.
Auch eine Frauenrolle darf nicht fehlen. Als Reporterin McQuire ist Melissa Prophet zu sehen. Ihr Charakter kommt aber eindeutig zu kurz, sie taucht halt hier und da mal auf.
Insgesamt ist Invasion USA aber sehr gut besetzt und man hat hier wirklich hunderte von Darstellern gebraucht, deshalb ist das Ganze noch höher zu bewerten.

Fazit:
Eine sehr reaktionäre und eigentlich hirnlose Materialschlacht mit geiler Action. Es wird alles in die Luft gesprengt was vorhanden ist und auch die Menschen müssen in Dutzenden dran glauben. Die Idee des Überfalls der USA ist einfach aber wirkungsvoll. Haupaugenmerk liegt natürlich auf der Action und Ein Mann Armee Chuck Norris. Auch hier bekommt man das typische 80er Jahre Feeling bei der Kulisse und auch beim teils heroischen Score. Auf jeden Fall ist Invasion USA einer von Chucks besten Filmen und auf jeden Fall ein Highlight in der Geschichte der Cannon Produktionsfirma.

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