Review

Ach die 80er....
Was waren das noch für schöne Jahre für Actionfans.
Zeiten in welchen sich Schwarzeneggers,  Bronsons und eben auch ein Chuck Norris sich herrlich politisch unkorrekt durch Herrscharren von Widersacher prügeln und ballern konnten bevor diese meist mit einem schicken One-Liner ins Jenseits befördert wurden.
Der 1985 unter der Regie von Joseph Zito entstandene "Invasion U.S.A" ist genau so ein Streifen, der mit einer Haarstreubenden aber auf Action ausgelegten Story aufbaut und einen wirklich netten Bodycount zu bieten hat.

Der Ex-Agent Matt Hunter (Chuck Norris) führt ein zurückgezogenens Leben. Seine Zeit verbringt er mit dem fangen von Krokodilen, dem füttern seines Gürteltiers und ab und an wird auch mal Holz gehackt.... Doch diese Idylle soll nicht lange halten. Denn als der russische Agent Rostov ( Richard Lynch), der auch noch eine private Rechnung mit Hunter offen hat, mit einer Horde von Söldnern die U.S.A. attackiert und das Militär nicht Herr der Lage wird, kann nur einer helfen..... Hunter.
Nach kurzen zögern und nachdem sein Haus in die Luft gejagdt wird, ist es so weit  und so zieht die Ein-Mann-Armee in den Kampf.

Zito der schon ein Jahr vor dem erscheinen dieses Films, mit Norris "Missing in Action" gedreht hat, liefert mit "Invasion U.S.A." einen Actioner ab der nicht nur Fans von Norris gefallen dürfte.
Die zugegebener Maßen ziemlich haarstreubende Idee von einer Invasion auf die U.S.A., bietet nähmlich eine Menge Spielraum für Action. Hier werden Haufenweise Häuser in die Luft gejagt, Haufenweise Leute erschossen und auch die ein oder andere Verfolgungsjagd ist zu bestaunen.
Einzig die Tatsache das Norris nicht allzu viel von seinem Martial-arts können zeigen darf, könnte einigen seiner Fans misfallen.
Das Hauptaugenmerk liegt hier nähmlich ganz klar auf den Shootouts.
Diese sind dann routiniert inszeniert und so manches Kunstblut wird vergossen.Vorallem beim Showdown gehts ordentlich rund.

Getragen wird der ganze Streifen natürlich von Chuck, der herrlich kitschig den ein oder anderen One-Liner schmettern darf, bevor er sich alleine Horden von Gegnern gegenüber stellt. Dabei ist er darstellerisch stehts auf gewohnten Niveau. Richard Lynch als sein Hauptwidersacher ist ebenso solide und auch Billy Drago, der leider nur eine recht kleine Rolle hat kann überzeugen. Einzig die immer wieder auftauchende Reporterin McGuire gemiemt von Mellisa Prophet hätte man auch aus dem Film rauslassen können.

Fazit:
"Invasion U.S.A." ist ein purer 80er Jahre Actioner, wie er nur aus dieser Zeit sein konnte. Ein Mann gegen eine ganze Armee, vollgepackt mit One-Linern und das alles mit Chuck Norris in der Hauptrolle. Was will der Actionfan mehr.
8 Punkte

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