Zitat:
"Wenn du hier nochmal reinkommst,
verpass' ich dir so viele rechte Haken daß du um einen Linken bettelst".
Dieses Juwel an hirnlosem Geballer besitze ich leider nur als englische DVD, da er damals noch nicht auf deutsch erhältlich war, und das alte VHS-Band meines Vaters.
"Von draußen von '85, da komm ich her,
ich muß euch sagen, da ballerte es sehr!"
Chuck Norris ist ein Ex CIA Agent namens Matt Hunter, gut schaut er aus, wie er da in den Sümpfen von Florida Alligatoren fängt, als Mikhail Rostov, in der deutschen Synchro Michael Hames (offenbar durfte er in Deutschland kein Russe sein O_o), einer der Top-Terroristen der Welt, den Auftrag erhält, die Regierung der USA mit Bombenanschlägen weichzukochen.
Matt schaltet einen nach dem anderen aus, bis er sich selbst - durch eine List - Hames / Rostov an einem Ort seiner Wahl stellt und diesen nach Art von DeathWish III mit einer Bazooka wegbläst, um ganz sicher zu sein, daß von ihm nichts übrig bleibt.
Den ganzen Film über kommt immer wieder das Zitat "...dann ist Zeit zum Sterben" - bis diese Zeit dann wirklich gekommen ist.
Ich liebte diesen Film schon zu Teenage-Zeiten, und unschuldig wie ich war fand ich Hunters' "kleine Maschinengewehre mit Lederriemen" so toll - man erklärte mir dann damals, die DInger heißen UZI - Chuck Norris war zu der Zeit richtig gut in Form und hat die Bösewichte reihenweise plattgemacht, wer das nich sexy findet der lügt.
Lediglich Melissa Prophet geht mir etwas auf den Keks, denn in den 80ern gab es anscheinend nur zwei Typen Frau in Filmen. Die Damsel in Distress, die gerettet werden muß, die hilflos herumjammert, dreimal über jede Baumwurzel stolpert und teils willenlos wie ein Klotz am Bein an den männlichen Heroen klebt, und den Ripleytypus (Alien) der sich die dickste Knarre von allen umschnallt. Diesen Typ kann ich noch weniger leiden, da es mit den Jahren (VasqueZ / Alien II) oder auch die Tussi aus Men in Black immer extremer und unfemininer wurde. Melissa PRophet ist der erste dieser beiden Typen und im Film für nichts zu gebrauchen außer herumzumeckern. Sei's drum, wer achtet schon auf die, Gott-sei-Dank entwickelt sich keine schmalzige Lovestory ^^.
Invasion USA ist einer der Streifen, von denen ich wünschte, ich hätte ihn im Kino gesehen. Damals sah filmische Inhalte noch wesentlich weniger verkrampft als heute; man hat sich einfach zurückgelehnt und geschaut, anstatt, irgendwelche Moralpredigten abzuhalten oder zu analysieren, als sei das Gezeigte Realität. SO war die gute alte Zeit und das sind ihre Filme --- 7 Punkte hat der Film allemal verdient, 8 kriegt er inkl. Nostalgiebonus, weil man CHuck NOrris besser nicht verärgern sollte (Das weiß nun wirklich jeder!)
Das Frl. Fulci