Review
von heißter82
Invasion U.S.A. ist ein weiterer Chuck Norris Streifen, der zwar in Sachen Action überzeugend daherkommt aber mit einer hanebüchener sowie politisch zwiespältigen Story ausgestattet ist.
Grausame, scheinbar sinnlose Morde erschüttern zur Weihnachtszeit die Küsten Floridas. Eine Gruppe kubanischer Flüchtlinge wird in ihrem Boot erschossen, die Besatzung eines Kreuzers der Küstenwache wird tot geborgen, ein junges Liebespaar wird nachts am Strand kaltblütig ermordet. Neben dem FBI versucht auch die Reporterin McGuire die Hintergründe dieser Verbrechen aufzuklären. Verantwortlich für die Mordserie ist der sowjetische Terrorist Rostov, der mit seiner internationalen Söldnertruppe heimlich gelandet ist. Ausgerüstet mit einem, durch Drogengeschäfte finanzierten, gigantischen Waffenarsenal, überziehen er und seine Leute das Land nun mit gezielten Terroraktionen. Die Regierung bittet Matt Hunter um Hilfe. Der ehemalige Special Agent, der jetzt zurückgezogen in den Sumpfgebieten der Everglades lebt, konnte schon einmal einen Terrorakt Rostovs verhindern, doch seine Vorgesetzten untersagten ihm anschließend, den Terroristen zu töten. Aus diesem Grund weigert sich Hunter nun auch erneut, in den Kampf zu ziehen. Rostov jedoch ist von dem Gedanken besessen, Hunter zu vernichten und verübt einen Mordanschlag auf ihn. Hunter kommt mit dem Leben davon, aber sein Freund John Eagle wird bei dem Überfall erschossen. Hunter sinnt jetzt auf Rache und heftet sich als Einzelkämpfer auf die Fersen von Rostov und seinen Leuten...
Daherkommend mit Logiklöchern so groß wie der Mount Everest sowie einer Menschenverachtenden Attitüde kann man den Film von Regisseur Joseph Zito lediglich seinen sichtbaren Aufwand in Sachen Action-Sequenzen zu Gute halten. So kracht und knallt es an allen Ecken und Enden, zudem hält Regisseur Zito das Tempo hoch, weshalb sich der Film mit Story Einzelheiten gar nicht aufhält bzw eine solche praktisch gar nicht vorhanden ist. Zudem wirkt Norris selbst für seine Maßstäbe extrem steif und Emotionslos.
So reicht es auch nur für 4 Punkte, denn trotz allem Aufwand der hier betrieben wurde und Explosionen im Minutentakt im finalen Drittel, kann man vor der Doofheit des Filmes nur bedingt die Augen verschließen.