Über zwanzig Jahre nach dem Auszug des ersten "Django" ( von Sergio Corbucci, der damals den Italo-Western mitprägte ) schickt Regisseur Nello Rosati in einem hoffnungslosen Versuch, das Genre mit solch einer filmischen Gurke wiederzubeleben, Franco Nero erneut in den Kampf gegen die Bösen...
Diesmal will der geläuterte im mittlerweile im Kloster bereuende Django (klar...) seine Tochter (Hä...???) retten, und zwar vor einem Schmetterlinge-sammelnden Kolonialherren (aha...); dabei merkt man ihm seine einst zertretenen Hände überhaupt nicht mehr an (oh, ein Wunder...), und auch seine begrabene Gatling-Gun feuert wie gewohnt Unendlich-Munition...; ach ja´, und ein in Guerilla-Taktik ausgebildeter Zehnjähriger hilft ihm, weil er noch seinen Vater retten muß...
Tja, da fehlen einem die Worte; hat man in den ersten zwei bis vier Minuten tatsächlich noch Hoffnung auf einen guten Film, verkommt der Streifen sehr schnell zu einem billigen B-Movie-artigen Rambo-Plagiat in Western-Optik. Die dämlichen pseudo- "Bruce-Willis"-Sprüche und anfangs bemühte, letztlich aber unzulängliche Inszenierung geben dem Film dann den Todesstoß.
Was bleibt, ist folgende Frage: Was macht ein Darsteller wie Donald Pleasance in einem solchen verkorksten Streifen...?