kurz angerissen
Umgarnt werden vor allem jene Zuschauer, die sich in der soapigen Wärme der erfolgreichen „Karate Kid“-Serie geborgen gefühlt haben. Eine Grundvoraussetzung ist die Kenntnis der Serie – trotz aufgegriffener Handlungsstränge - zum Glück nicht, weil die von Ben Wang gespielte Hauptfigur, die in der Pizzeria nebenan wohl besser nicht nach einer Pizza mit Käserand gefragt hätte, eine neue ist. Die Serie wird allerdings als Schablone für die stilistische Ausrichtung nur zu gerne angenommen. Um kreative Wege des Drehbuchs oder gar Maßstäbe setzende Kampfchoreografien bemüht sich hier niemand; es geht ganz und gar darum, das rote Licht der Abenddämmerung perfekt auf die bepflanzten Hausdächer New Yorks fallen zu lassen, um die amerikanische Arche für Immigranten von außerhalb möglichst einladend leuchten zu lassen. Wenn das der Präsident wüsste.