Review

Lauter verschenkte Möglichkeitent…15.02.2026

Der Rahmen

Läuft alles nicht so gut für Kris Chaney, der nach langer Gefängnishaft nach Kolumbien reist, um dort ein altes Versprechen einzulösen. Er soll die Tochter eines Drogenbarons entführen und sie zu ihrer Mutter bringen. Zwar gelingt Kris dies, doch der Vater ist ein mächtiger Mann und setzt seine Leute auf Kris an. Zudem bekommt ein Killer Wind von dem Fall und versucht ebenfalls, aus eigenen Motiven, die Tochter an sich zu bringen. So geht es dahin, hie und da eine kleine Keilerei, bevor sich die Parteien in einem alten Sägewerk treffen, um dort die Angelegenheit zu Ende zu bringen. Natürlich hat die Geschichte auch noch eine für den absolut unbedarften Zuseher unvorhergesehene Wendung an Bord, die das Ganze aber nicht besser macht.

Gucken oder nicht?

Um es mal mit Herrn Wayans aus „What‘s up, Dad“, zu sagen: „ääähhhh….Nein!“
 
Warum?

Auf den Film habe ich mich tatsächlich gefreut. Adkins in Hochform, der ebenfalls recht schlagbegabte Marko Zaror als Hauptwidersacher, dazu noch zahllose Schergen, die man plattmachen kann. Doch sobald das Mädel involviert ist, wird es nervig, denn die Dame übertreib es völlig und führt Adkins an der langen leine herum. Dann Auftritt Zaror, der viel zu sehr als Irrer dargestellt wird und den Film in einer Art überdrehtem Terminator-Modus sowas von nicht bereichert…zumindest sein Auftritt in einer Bar ist eines der wenigen Lichtlein dieses ganz und gar lieblos heruntergekurbelten Streifens. Die Story ist mutwillig zerdehnt, reizt zum Gähnen und deckt die eh schon kurze Laufzeit mit zahlreichem Gelaber zu. Die Gefechte sind zumeist kurz, und wenn es dann endlich an den Showdown geht, sterben die Schergen im Off, und wir sehen ein viel zu langes Herumgefäustel und Treppengesteige der drei Protagonisten Adkins, Zaror und dem Vater, ein fades zwei gegen einen. Sehr enttäuschend! Und der Titel macht so gar keinen Sinn...

Die Note

Adkins steigt aus einem Laster, poliert drei Kriminellen die Fresse…so fängt der Film an, und man freut sich sehr auf das, was da sicher noch kommt. Ab da geht es aber leider nur in eine Richtung: bergab. Schwache Story, zu wenig Action, Zaror nervig, das Mädel auch, und on top ein wirklich schmaler Showdown…völliger Durchschnitt, gleich wieder vergessen, daher knappe  5/10.

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