Review

Endlich Schluss mit dem Gewürge…09.04.2026

Der Rahmen

Läuft alles nicht so gut für Lino, die Allzweckwaffe der Automechanikergilde. Nach dem völlig verwirrenden Vorläufer sehen wir ihn diesmal im Austausch für einen spanischen Informanten zurück nach Frankreich kommen. Dort will er nicht bleiben, wird aber sofort wieder in die fiesen Geschäfte seiner ehemaligen Einheit involviert, die sich wiederum selbst von innen heraus bekriegt. Mitten drin auch noch der Chef der Drogenbehörde und eine wichtige Staatsanwältin. Um das alles zu Fall zu bringen, müßte der ehemalige Polizist Areski, der für tot gehalten wird, aussagen, was die anderen Parteien aber verhindern wollen. Zum Glück hat Lino noch seine Kollegin Julia an der Seite, dazu noch eine Mechanikerin, und so kann final die ganze Chose in Ordnung gebracht werden.
 
Gucken oder nicht?

Nein, auch das ist verschwendete Zeit
 
Warum?

Wie so oft hätte man sich mit einem Film begnügen sollen, statt aus der Verirrte Kugel – Story irgendetwas völlig dämliches mit zwei Fortsetzungen zu machen. Alban Lenoir erinnert hier auch nicht mehr an Jason Statham, gekämpft wird eher von anderen Parteien, wenn überhaupt, und dann folgt der dümmste Umbau eines Abschleppwagens, der Feuerwerksraketen abschießen kann und so einen Hubscharuber zum Absturz bringt. Bis dahin hat man das Interesse an der Geschichte völlig verloren, die auch nur Sinn macht, wenn man die vorherigen Teile gesehen hat. Hier ist wirklich vieles im Argen…chargierende Bösewichte, schwache Dialoge, eine aufgesetzt wirkende Liebesgeschichte und seltsame Spezialeffekte. Nun, wenigstens ist das Tempo durchgehend hoch, auch die Sequenzen rund um Verfolgungen mit dem Auto oder Motorrad sind gelungen, daher eignet sich der Film noch als berieselnde Unterhaltung, aber den Sinn, nun, den darf man suchen. Ist halt ein weiteres seelenloses Netflix-Produkt, bei dem man sich seitens des Drehbuchs einfach keine Mühe mehr macht. Schlimm, wenn das die Zukunft des Films sein soll…da greife man lieber zu einer älteren DVD aus dem Regal, wenn man actionreiche Unterhaltung such…ich empfehle den Transporter.

Die Note

Noch etwas besser als der völlig wirre zweite Teil, aber noch weit entfernt von gut – sinnlose Story, ganz ordentliche Straßenszenen, aber zu viel gewollter Krawall, das macht am Ende keinen Spaß mehr, sondern zieht sich zu sehr und holt dann noch einen Springteufel aus der Box, um vielleicht noch einen vierten Teil anzudeuten…lieber nicht, es reicht, für Teil drei noch knappe 6/10.

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