Review

Kam nach Predator 2 nochmal etwas Sinnvolles im Franchise? Von mir aus "Prey", wobei das Bestehen einer solchen Protagonistin im Kampf gegen den ikonischen Schlächter schon eine arge Entmystifizierung war. Hier das generelle Stichwort für das Gestümpere rund um die Figur(en) bis dato. Die vorliegende digital erstellte Variante kam für mich unerwartet, als alternatives Medium aber durchaus verheißungsvoll. Der Animation-Stil, sogenanntes Vell-Shading, ist alles andere als von mir bevorzugt, deswegen war der Einstieg erstmal gewöhnungsbedürftig. „Man gewöhnt sich an alles“, nach einer Weile konnte ich mich unbelastet dem Inhalt hingeben. Hinsichtlich der Geschichte dürfen wie gehabt keine Wunder erwartet werden, zweckmäßig, aber interessant. Die verschiedenen räumlichen und Zeitsphären waren schon immer ein ansprechender Aspekt der Reihe, einer mit unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten. So machen die Unter-Episoden durchweg Spaß und sind von angenehmem Härtegrad. Keine Serie, kein Runterbügeln für die Altersfreigabe, keine Längen, alles auf den Punkt. Gut gemacht, in der Art und Weise kann noch etwas folgen.

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