Trophäenmonster
„Predator: Killer of Killers“ ist ein weiterer klarer und beeindruckender Schritt für das „Predator“-Franchise in glorreichere Gefilde. Gerade nach schmerzhaften Zeiten mit sowas wie „Predator: Upgrade“ oder „AvP 2: Requiem“. „Predator: Killer of Killers“ ist jetzt endlich mal ein westliches Animehighlight für erwachsene Zuschauer, die dem außerirdischen Elitejäger in mehreren Episoden durch verschiedene Jahrhunderte der Menschheit folgen wollen - während er u.a. gegen Legenden der Wikinger oder Samurai kämpft…
Wo sind die Gegnaz?!
Badass - das ist das erste Wort, das mir zu „Predator: Killer of Killers“ einfällt. Drei Episoden, drei Folgen, drei Schicksale. Alles aus einem Guss. Für Fans des Franchises unverzichtbar und vielleicht der beste Film seit dem Original. Für Fans von sowas wie „Love, Death & Robots“ oder „Secret Level“ ebenso wenig umgänglich. Für Animefans weltweit auch unverzichtbar. Und somit sollten genug Zuschauer und Interessierte da sein, um Disney zu zeigen: „Hey, wenn ihr „Predator“ rocken lasst, dann sind wir auch voll mit am Start!“. Man kann bemängeln, dass die hier gezeigten Predatoren nicht mehr ganz so übermächtig und angsteinflössend sind wie einst. Oder einfach, dass ihre menschlichen Gegner durch die Epochen und Kontinente verdammt stark und versiert sind. Der Look ist edel. Der Härtegrad geht nie in die Knie oder weicht ein. Es werden nicht allzu viele Worte gebraucht. Die drei Kapitel haben je die perfekte Länge. Es gibt einige Easter Eggs zu entdecken. Und teils ist das einfach atemberaubend und geil, was hier abgeliefert und auf die Beine gestellt wird. Zwischen PS2 und Comic. Fanfiebertraum. Mehr abgetrennte Gliedmaßen als Frames pro Sekunde. Kurzweilig, brutal, stylisch, elegant und brachial. Ich habe das richtig gefeiert und genossen. Das fühlt sich an wie es muss. Wie von Fans für Fans. Etwas Besseres als Dan Trachtenberg hätte der Marke wohl nicht passieren können. Disney hat da einen Glücksgriff gelandet und darf sich echt bei ihm bedanken. „Predator: Badlands“ kann kommen!
The Shield, The Sword & The Bullet
Fazit: starker, animierter und vielseitiger „Predator“-Ableger mit Härte, Reife und Dunkelheit. Und Style. Poesie und Punchlines. Must-See!