Review

Hatte mich etwas gewundert, dass ein Film mit diesem Cast so schlechte Kritiken bekommen hatte. Als ich beim Vorspann dann die beteiligten Firmen sah, ahnte ich schon Schlimmes....

Ganz so schlimm ist es dann nicht geworden, aber mehr als blankes Mittelmass kann ich hier dann nicht erkennen. Das liegt zum einen an der spröden Inszenierung in grauer Fernsehoptik, zum anderen am Nicht-Vorhandensein einer Geschichte. Der Film dreht sich einzig und allein um die Durchführung eines Exorzismus und die aufkommenden Selbstzweifel des assistierenden Priesters. Angeblich beruht das Ganze auf den Aufzeichnungen der damals tatsächlich stattgefundenen Dämonen-Austreibung. 

Da dies nun aber nicht der erste Exorzismus-Film ist, wandelt man auf ausgelutschten Pfaden. Besessene und die Austreibung des bösen Dämons hat man schon zigmal gesehen, besonders spannend ist das nun also nicht. Auch die nüchterne Inszenierung mit ihren Standard-Effekten wirkt ziemlich zahm. Das hat selbst der 50 Jahre ältere Exorzisten-Klassiker von William Friedkin damals schon deutlich besser hinbekommen. 

Und so plätschert dann das Filmchen vor sich hin bis der böse Geist ausgetrieben ist und Fertig. Nicht wirklich schlecht, aber absolut überflüssig!

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