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Wäre dieser Film ein „Original“, man würde sich über den Mut freuen, heutzutage eine solche Wikinger-Drachen-Fantasy für die ganze Familie in die Kinos zu bringen und den Ideenreichtum des Films loben. 

Doch natürlich ist HOW TO TRAIN YOUR DRAGON eine „IP“, eine Intellectual Property, langjährig erfolgserprobt und in Sequels sowie einer Serie gemolken, bis alle Einkunftsmöglichkeiten erschöpft waren – ausgenommen ein Realfilm-Remake. 

Gemessen an dem Animationsfilm von 2010 ist die Neuverfilmung nun trotz Verpflichtung des selben Regisseurs lediglich eine düstere Kopie geworden. In der Absicht, bloß alles richtig zu machen, wurden nahezu alle Szenen identisch umgesetzt, was dazu führt, dass viel vom Charme und Witz, den eben nur eine Animation bieten kann, auf der Strecke blieb. Der neue Film ist etwa eine halbe Stunde länger, deutlich langweiliger und macht einfach weniger Spaß als der Ursprungsfilm. 

Im Remake von LILO & STITCH (ebenfalls 2025) wurden wenigstens noch ein paar wenige eigene Ideen eingebracht, das hier ist einfach nur noch Geldmacherei.

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