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Als ich vor einiger Zeit den Teaser gesehen hatte, war ich unheimlich neugierig auf das was da kommt. Die Kinder der Stadt, die alle zur gleichen Zeit wie ferngesteuert aus dem Hause laufen und verschwinden. Im Film kommt diese Szene gleich zu Beginn, alles weitere beschäftigt sich mit dem Wie und Warum.

Die eigentliche Handlung setzt einen Monat später ein und folgt zunächst der Lehrerin der Kinder, denn es waren ausschliesslich die Kinder ihrer Klasse. In der Kapitel-Struktur des Films springt jedes Kapitel jeweils kurz zurück und zeigt die Ereignisse aus Sicht einer anderen Figur, die im Kapitel zuvor eingeführt worden war. Und auf diese Weise kommt man langsam der Auflösung des Falls näher. Aber es bleibt nicht beim Ursprungs-Ereignis, sondern es passieren weitere drastische Vorfälle.

Auch wenn man manches im Film vielleicht nicht mögen wird, wie z.b. die leicht komödiantischen Einflüsse, besonders der Bösewicht-Figur, so ist dieser Streifen doch absolut ungewöhnlich. In Erinnerung wird er in jedem Fall bleiben, so wie auch Creggers Vorgängerfilm. Ein absolut ungewöhnliches Drehbuch, wal mas Neues und auch unglaublich spannend. Dazu stark inszeniert und gespielt. Es wird nicht alles restlos aufgelöst, es bleiben Fragen offen und manche Dinge, die am Ende erklärt werden, wirken nicht sehr plausibel. Ist aber auch nicht ganz so wichtig, es bleibt unterm Strich ein origineller Mystery-Thriller, der bestens unterhält und handwerklich nahezu perfekt gemacht ist.

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