The Gesuidouz, eine Punkband ohne Talent und Publikum werden von ihrem Manager unter Druck gesetzt, endlich einen Top-Hit zu liefern. Die angehäuften Schulden wollen bezahlt werden, das Debutalbum hat sich als Ladenhüter entpuppt. Da bietet es sich an, der Band die Möglichkeit zu bieten, in den eigenen 4 Wänden auf dem Land nach dem ausbleibenden Hit zu suchen. Hier können die 4 Loser dann beweisen, das sie zu wirklich nichts zu gebrauchen sind. Die Dorbewohner erweisen sich aber als sehr nett, cool und hilfsbereit, auch als Inspirationsquelle. Und Sängerin Hanako macht Bekanntschaft mit John Cage der sie dann zu Großem inspiriert...
Wie schön! Ein weiterer Musikfilm aus Japan, der witzig ist, sympathisch, hintergründig ist und niemanden kalt lässt der ein Herz hat. The Gesuidouz, zumindest Hanako, haben ein Faible für Horrorfilme und auch Punkrock. Sie verbinden Beides zu anfangs unbeholfenem, trashigem Hardcore, später wird dann mit Hilfe von John Cage allerbester Poppunk draus. Die Band erreicht unerwartete Höhen und erreicht Publikum auf der ganzen Welt. Bis, ja bis Hanako ihren letzten, nämlich 27. Geburtstag erreicht...
Ausgezeichneter Sound, skurrile Situationen, schräge Bandoutfits und asiatischer Humor finden sich zu einem rührenden Film zusammen, der mitreißt. Der letzte Gig von The Gesuidouz erinnert in seiner überwältigenden Kraft an das erste Konzert der Paranmaum aus Linda Linda Linda. Vielleicht schließt sich hier der japanische Musikkreis.
Volle Punktzahl von mir. UND, ganz vergessen, hier passt ganz gut
Punk as Fuck!