Leslie Nielsen wird von seinen ehemaligen Kollegen aus dem Ruhestand geholt und als verdeckter Ermittler in ein Gefängnis eingeschleusst. Nachdem er zusammen mit einem Gangster ausgebrochen ist, findet er heraus, dass in einem der Briefe bei der Oscar-Verleihung eine Bombe steckt. Mal wieder scheint seine Beziehung zu Jane zu scheitern.
Die Story ist wie bei den ersten beiden Teilen banal, billig, klischeehaft und vorhersehbar. Die Zeit im Gefängnis ist langweilig und am Finale rechnet natürlich niemand damit, dass die Bombe wirklich explodiert. Das Problem liegt aber auch darin, dass die Handlung übertrieben lächerlich ist und damit schlechter ist, als die der ersten beiden Teile. Die Beziehung zu Jane bröckelt bereits zum dritten Mal, auch hier hat man sich leider nichts wirklich Neues einfallen lassen.
Am Anfang ist der Film leider mehr peinlich als lustig. Der Humor ist einfach zu ordinär und geschmacklos, was sich im Mittelteil leider nur bedingt ändert. Slapstick-Humor ist sowieso schon sehr dämlich, doch hier wurde der Bogen eindeutig überspannt. Das Finale bietet Lacher auf Lacher und entschädigt schnell für die schwächere erste Hälfte. Mal wieder wird es für Nielsen überaus unangenehm und peinlich. Man fragt sich nur, warum der Film nicht gleich so starten kann.
Leslie Nielsen ist auch diesmal sehr gut und überzeugt wie immer als trotteliger Polizist. Schade ist, dass David Zucker, der in den ersten beiden Teilen Regie geführt hatte, diesmal lediglich als Produzent fungierte und seinem mindertalentierten Kollegen Peter Segal die Regie übertrug. Zucker hätte es sicherlich besser hinbekommen.
Der Teil ist der schlechteste der Reihe, über den lustigen und brillianten 2. Teil kommt der Film bei weitem nicht hinaus. Er ist ähnlich stark, wie der erste Teil, der auch erst am Ende richtig zünden kann, doch leider hat man sich beim dritten Teil kaum Neues einfallen lassen, sodass manche Gags ziemlich berechenbar sind. Der Film ist dennoch gut, aber eben nicht sehr gut.
Zusammenfassend ist die nackte Kanone 33 1/3 eine gute Komödie, die vor allem am Ende durch Slapstick-Humor vom Feinsten überzeugen kann, aber an seine beiden Vorgänger nicht ganz herankommt.