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Frank Drebin geht nach jahrelanger Polizeiarbeit in den wohlverdienten Ruhestand, jedoch kann er sich nicht ganz mit seiner Rolle als Hausmann anfreunden und als seine Freunde aus der Polizei ihm anbieten, einen Fall zu übernehmen, ist er sofort zur Stelle.

Zum dritten und letzten Male wird Trottel-Cop Drebin mit seinen ebenso unterbelichteten Kollegen auf die Menschheit losgelassen, um heilloses Chaos zu stiften. Hierfür muß diesmal die Oscar Verleihung dran glauben. Bis es dort aber zum Showdown kommt müssen noch einige Episoden und Veralberungen absolviert werden. Eyecatcher ist dabei die Pre-title Seuqenz am Bahnhof, in der die berühmte Szenen aus den Untouchables persifliert wird. Später müssen dann auch noch Thelma & Louise oder Jurassic Park dran glauben.
Die Story um den Gefängnisausbruch und der Bombe in einem der Gewinnerumschläge kann man dabei getrost in den Hintergrund schieben. Was hier zählt sind Gags auf Teufel komm raus, am besten im Sekundentakt. Diese sind großteils top und man kann mehrmals laut loslachen, aber andererseits merkt man auch leichte Abnutzungserscheinungen. Die ewige Streiterei mit Ehefrau Jane wirkt längst nicht mehr witzig (auch wenn sie am Ende sogar ein Kind bekommen), das wirkt nach drei Teilen doch eher abgenutzt. Es war jedenfalls eine gute Entscheidung nach drei Abenteuern aufzuhören, zumal OJ Simpson ja auch gerichtsbedingt nicht mehr zur Verfügung stand.
Dennoch enttäuscht der 33 1/3 nicht, er fällt eben nur im Vergleich zu den Vorgängern leicht ab. Von mir aus kann man einen vierten Film machen wenn Drebin Junior erwachsen ist, aber ein 44 1/4 hätte es nicht gebraucht und wurde zum Glück auch nicht realisiert. So endet die Reihe mit Würde und Frank und Kumpane bleiben eine der besten Parodien überhaupt.
7/10

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