Jeder kriegt sein Fett weg!
Im dritten und bisher (bis zu dieser Woche!) letzten „Nackte Kanone“-Film steht Lieutenant Frank Drebin vor seinem polizeilichen Ruhestand - doch ein Knastausbrecher und Attentäter plant einen Anschlag auf die Oscarverleihung, was den pensionierten Polizeiheld bei der tief hängenden Ehre packt und er natürlich noch verhindern will, Rente hin oder her…
Abschluss der lustigsten Trilogie aller Zeiten
Fast liegt mir „Naked Gun 33 1/3“ mehr als sein direkter Vorgänger. Die Filmzitate werden auf 11 gedreht, es gibt einige interessante Chameos und ein Finale bei den Oscars… Was will mein nerdiges Kinoherz mehr?! Vor allem wenn weitestgehend das Humorniveau und die Gagdichte der beiden Vorgänger gehalten wird. Jedoch ist hier „weitestgehend“ das Stichwort - an einem meiner ohne Frage lustigsten Heimkinoabende des Jahres mit dieser Trilogie und einem leckeren Whisky machten sich gegen Mitternacht bei diesem Part III dann doch klare Ermüdungserscheinungen breit. Ob das an der gestiegenen Quantität und gefallenen Qualität der Witze liegt, an etwas Wiedergekautem, der nun gänzlich fehlenden 80s-Aura, an der späten Stunde bzw. an meiner Müdigkeit oder der der Macher - wer weiß. Aber irgendwie lief sich so langsam mehr Witz und Sprit leer als vorher. An einem tollen Abend voller Lachen und (positivem) Kopfschütteln ändert das jedoch nichts. „Naked Gun 33 1/3“ ist vielleicht keine Primzahl der Comedy mehr - hebt sich aber ganz sicher auch keinen Bruch!
Fazit: die meisten Filmzitate… und trotzdem der schwächste Teil der Trilogie?! Ja. Aber das heißt wenig. „Naked Gun 33 1/3“ ist immer noch eine fulminante Lachnummer. Was für ein flottes und aus allen Rohren feuerndes Trio. Comedygold und Cringefest. Lachadel!