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Um seiner Familie ein besseres Leben zu bieten, trifft Polizist Ray Hayes eine folgenschwere Entscheidung: Er wechselt die Seiten und arbeitet fortan als Schuldeneintreiber für das organisierte Verbrechen. Fünf Jahre später sind Ray und seine Ehefrau Alice ihrem großen Traum, ein eigenes Diner zu eröffnen, endlich zum Greifen nah. Ray möchte das Verbrecherdasein kurzerhand an den Nagel hängen, doch als der neue Gangsterboss Lonny die Geschäfte übernimmt, überschlagen sich die Ereignisse. Nach einem misslungenen Auftrag wird Ray plötzlich selbst zur Zielscheibe. Verfolgt von der Mafia müssen Ray und Alice in einer turbulenten Nacht ihr ganzes Können unter Beweis stellen, um das Leben ihrer nichts ahnenden Kinder zu schützen. Denn Ray ist nicht der Einzige in der Familie, der ein Geheimnis mit sich trägt!

Es gibt einfach Rollen, die bleiben an einem Schauspieler ewig haften. Dieses Schicksal ereilte unter anderem auch David Duchovny. Der konnte nach den X-Files machen was er wollte, man sah in ihm immer nur Agent Mulder, bevor er dann mit einer weiteren erfolgreichen Serie dieses Image etwas ablegen konnte.

Das Problem hat auch Kevin James, denn man sieht in ihm einfach immer den Paketzusteller aus seine Paraderolle. Auch einige Filme danach waren dann doch eher Komödien, die ihn bekannt machten. Seit einigen Jahren versucht er nun von diesem Image wegzukommen und spielt in Filmen wie BECKY oder diesem mit.

Ich muss sagen, hier nimmt man ihm die Rolle sogar ab, denn auch wenn er einen ehemaligen Polizisten spielt, hat er sich sein Herz bewahrt, obwohl er einem neuen Job nachgeht, der nicht wirklich Einfühlsamkeit erfordert. Die findet er aber bei seine Familie (Christina Ricci sieht schrecklich aus).

Nun ist die Story nicht wirklich neu oder gar innovativ, denn arbeitet man einmal für ein Verbrechersyndikat ist der Ausstieg eben schwer. Das muss auch Ray erfahren, denn sein neuer Boss (herrlich übertrieben: Timothy Murphy) hat ganz andere Pläne mit ihm.

So hangelt sich der Streifen dann in gewohnten Fahrwassern immer weiter bis schließlich das recht erwartbare Ende ansteht.

Allerdings besitzt GUNS UP doch einen gewissen Charme und ist insgesamt auch eher eine Komödie, denn ein ernstzunehmender Gangsterstreifen, in dem vor allem Luz Guzman mit einigen Onlinern glänzen darf und perfekt besetzt ist.

Fazit: Durchaus launige Actionkomödie mit teilweise bewusst überzeichneten Charakteren, die aber immerhin gut unterhält und kaum Leerlauf hat. Für James-Fans auf jeden Fall eine Sichtung wert.









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