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kurz angerissen
Kevin James hat offenbar Gefallen an Abwegen gefunden. In „Guns Up“ weicht er zwar bei weitem nicht so radikal von seinem angestammten Rollenprofil ab wie in „Becky“, das Drumherum ist aber mindestens ebenso düster. Die Nacht scheint gar nicht zu enden, die Gangster kennen auch mit dem unschuldigsten Manchild im Filmgeschäft keine Gnade. Tonal wirkt das manchmal ein wenig unentschlossen, eine echte Zielgruppe scheint es nicht zu geben. Außer vielleicht jene, die mit dem Twist zur Mitte hin angesprochen werden soll.