Ein weiterer Gang im Endlos-Menü von nicht bestellt, aber geliefert. Das mit den Heist-Zauberern, bzw. Illusionisten war einst ein ganz netter Einfall, aber das Genre wurde generell irgendwann stilistisch zu einem durchchoreografierten Musical, von Variante zu Variante weiter weg von sowas wie einem Kern. Alles wurde bereits gesagt und gezeigt, richtig, und das mehrmals. So gibt es nur noch selbstgefällige Sprücheklopferei, verbal und praktisch. Die teilweise renommierten Schauspieler würden einem fast leidtun, sie müssen sich hier doch reichlich doof vorkommen. Doch dann fällt einem der Geldhuren-Faktor ein und das Mitleid verpufft. Der frische Ansatz den Teil 3 versucht, der einzige, ist, dass ein paar Gen-Z-Loser unseren Magier-Helden komplett und dauerhaft die Show stehlen. Nervt und begräbt die beiden Vorgänger. Macht keinen Sinn, genau wie grundlegend, dass uns in Zeiten von CGI auf der Leinwand irgendwelchen Illusionen gezeigt werden. Der Zauberstab heißt hier Tastatur. Die Zeit verfliegt jedoch schnell und kurzweilig, wenn das ein Qualitätskriterium ist. Alles in allem weder gut noch schlecht und damit die Definition von "belanglos".