Kurzweiliger Actionthriller mit Morgan Freeman und Christian Slater.
Story:
In der kleinen Stadt Huntington irgendwo im mittleren Westen der USA herrscht Ausnahmezustand - seit Tagen gießt es ununterbrochen, wodurch die Stadt vollständig evakuiert werden muss. Ein Geldtransporter unter der Aufsicht von Tom (Christian Slater) verlässt als eines der letzten Fahrzeuge die Stadt. Das will sich der alternde Gangster Jim (Morgan Freeman) zu Nutze machen und den Transporter mit seiner Gang überfallen. Leichter gesagt als getan, denn durch das Hochwasser sind die Straßen unpassierbar und Tom will das Geld nicht kampflos aufgeben. Desweiteren möchte auch der skrupellose Sheriff (Randy Quaid), getrieben von Geldgier, einen Teil der Beute für sich beanspruchen und geht dabei über Leichen.
"Hard Rain" bietet leicht verdauliche und kurzweilige Actionkost für zwischendurch - nicht mehr und nicht weniger. Die Story würde zwar sicher keinen Innovationspreis gewinnen, durch das Hochwasserelement gewinnt der Film aber enorm an Spannung, da jeder permanent in Gefahr ist. Die schauspielerischen Leistungen gehen durchaus in Ordnung und Morgan Freeman als Bösewicht sieht man ja auch nicht alle Tage.
Die Action beschränkt sich auf mehrere Shootouts, die aber meistens (vom Letzten abgesehen) nicht blutig ausgefallen sind. Die allgegenwärtige Gefahr stellt das stetig steigende Wasser dar, das so manchen in eine brenzlige Situation bringt.
Fazit: Ein cooler Actionthriller ohne viel Anspruch, der aber bestens für einen Filmabend geeignet ist, weil fast ständig etwas passiert.
8 von 10 Punkten